Ski Alpin: Abfahrt: Stuhec siegt, Vonn holt Bronze

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Ilka Stuhec hat bei der Alpinen Ski-WM in Aare ihren Abfahrtstitel von 2017 erfolgreich verteidigt. Auf der verkürzten Strecke war die 28-jährige Slowenin am Sonntag um 0,23 Sekunden schneller als die Schweizerin Corinne Suter. US-Star Lindsey Vonn (+0,49) veredelte das letzte Rennen ihr Ausnahmekarriere mit Bronze.

Ski Alpin: Abfahrt: Stuhec siegt, Vonn holt Bronze

Ilka Stuhec hat bei der Alpinen Ski-WM in Aare ihren Abfahrtstitel von 2017 erfolgreich verteidigt. Auf der verkürzten Strecke war die 28-jährige Slowenin am Sonntag um 0,23 Sekunden schneller als die Schweizerin Corinne Suter. US-Star Lindsey Vonn (+0,49) veredelte das letzte Rennen ihr Ausnahmekarriere mit Bronze.

Ilka Stuhec hat bei der Alpinen Ski-WM in Aare ihren Abfahrtstitel von 2017 erfolgreich verteidigt. Auf der verkürzten Strecke war die 28-jährige Slowenin am Sonntag um 0,23 Sekunden schneller als die Schweizerin Corinne Suter. US-Star Lindsey Vonn (+0,49) veredelte das letzte Rennen ihr Ausnahmekarriere mit Bronze.

Für Österreichs Damen, die in der laufenden Saison fünf von sechs Abfahrtsrennen gewonnen hatten und vom ersten WM-Abfahrtsgold seit Elisabeth Görgl 2011 träumten, wurde das Rennen zur Enttäuschung. Als Suter mit Startnummer 19 Stephanie Venier aus den Top drei verdrängt hatte, stand sogar fest: Erstmals seit Schladming 2013 gingen die ÖSV-Speeddamen bei einer WM leer aus.

Die Entscheidung zuungunsten Veniers fiel denkbar knapp aus: Die Tirolerin (0,53 Sek. zurück) schrammte als Vierte um nur 0,04 Sekunden am Stockerl vorbei. Die im Abfahrtsweltcup führende Ramona Siebenhofer (0,64) musste sich mit Platz sieben bescheiden. Nicole Schmidhofer und Tamara Tippler (je 0,81) teilten sich Platz neun.

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Große Enttäuschung bei Venier

"Ich habe alles probiert. Ich habe es vielleicht zu sehr wollen", resümierte die zweifache Saisongewinnerin Siebenhofer. "Das Wetter wechselt sehr stark, die Sicht wechselt sehr stark. Da braucht man dann auch das Glück des Tüchtigen, das ist heute nicht auf unserer Seite gewesen."

Auch Venier war naturgemäß enttäuscht: "Die Fahrt war nicht so schlecht. Ich habe mich zuerst gefreut. Als ich die vier Hundertstel gesehen habe, habe ich mir gedacht, wahrscheinlich wird es knapp nicht reichen. Jetzt haben wir zwei Medaillen um acht Hundertstel verpasst, das ist extrem bitter. Ich wollte eigentlich nie Vierte werden, aber jetzt ist mir das gleiche passiert wie der Ramona."

Die 24-jährige Suter, die im Weltcup noch nie in den Top drei landete, aber schon im Super-G mit Bronze aufgezeigt hatte, stellte ihre gute Form mit Platz zwei unter Beweis. Für Vonn war es im Karriere-Finale das achte WM-Edelmetall (2 Gold, 3 Silber, 3 Bronze).

Schmidhofer: "Stimmung am Boden"

Schmidhofer, die in der laufenden Weltcup-Saison bereits zwei Abfahrten für sich entscheiden konnte, musste sich nach dem enttäuschenden Super-G nun mit Rang Neun zufrieden geben.

"Jetzt ist die Enttäuschung natürlich riesig, weil beide Rennen danebengegangen sind. Sonne habe ich keine gehabt, aber das ist das, was ich am wenigsten beeinflussen kann. Großer Fehler war eigentlich keiner dabei", so Schmidhofer, die mit Venier Mitleid hatte:

"Es ist jetzt einfach bitter, dass die Steffi (Venier) auch wieder so knapp vorbeifährt. Ich habe mir gedacht, wir haben zumindest die Medaille. Jetzt ist die auch wieder flöten gegangen, da ist die Stimmung natürlich am Boden. Jetzt ist genau das Gegenteil eingetreten von vor zwei Jahren, wo wir überraschend viel gemacht haben. Jetzt haben wir gar nichts gemacht."

Ski-WM: Programm der Weltmeisterschaft im Überblick

Datum

Uhrzeit

Bewerb

Sonntag, 10. Februar

10.30 Uhr

Herren Abfahrtstraining Kombi

Montag, 11. Februar

11.00 Uhr

Herren Kombination

Dienstag, 12. Februar

16.00 Uhr

Team-Event

Donnerstag, 14. Februar

14.15 Uhr

Damen Riesenslalom

Freitag, 15. Februar

14.15 Uhr

Herren Riesenslalom

Samstag, 16. Februar

11.00 Uhr

Damen Slalom

Sonntag, 17. Februar

11.00 Uhr

Herren Slalom

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