Skispringen: Kubacki gewinnt Vierschanzentournee

Dawid Kubacki hat die Vierschanzentournee 2019/20 gewonnen. Der Führende nach drei Bewerben verteidigte am Dreikönigstag seine Position mit dem Tagessieg in Bischofshofen souverän, in der Tageswertung hatte er 9,9 Punkte Vorsprung auf den Deutschen Karl Geiger.
Dawid Kubacki hat die Vierschanzentournee 2019/20 gewonnen. Der Führende nach drei Bewerben verteidigte am Dreikönigstag seine Position mit dem Tagessieg in Bischofshofen souverän, in der Tageswertung hatte er 9,9 Punkte Vorsprung auf den Deutschen Karl Geiger.

Dawid Kubacki hat die Vierschanzentournee 2019/20 gewonnen. Der Führende nach drei Bewerben verteidigte am Dreikönigstag seine Position mit dem Tagessieg in Bischofshofen souverän, in der Tageswertung hatte er 9,9 Punkte Vorsprung auf den Deutschen Karl Geiger.

Der musste sich in der Tournee-Gesamtwertung hinter dem Norweger Marius Lindvik mit Rang drei begnügen. Stefan Kraft wurde wie schon in Oberstdorf und Innsbruck als bester Österreicher Vierter.

Den heuer ersten österreichischen Podestplatz bei dieser Traditionsveranstaltung verpasste er gegenüber Lindvik um 2,0 Punkte. Gesamt-Vierter wurde der Japaner Ryoyo Kobayashi, in der Tageswertung diesmal Siebenter.

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Für Polen war es der insgesamt vierte Tournee-Gesamtsieg. Davor hatten Adam Malysz 2000/01 sowie Kamil Stoch 2016/17 und 2017/18 zugeschlagen.

Für Österreich ging die Vierschanzentournee ohne einem einzigen Podestplatz zu Ende. In der Gesamtwertung landete Kraft als bester Österreicher auf Rang fünf.

Vierschanzentournee in Bischofshoffen: Stimmen zum Dreikönigsspringen

Andreas Felder (Cheftrainer Österreich): "Die Mannschaft hat gut gekämpft. Wir hatten einen holprigen Start. Ich hätte mir Platzierungen weiter vorne gewünscht, wir haben gewusst, wir haben es drauf. Wir haben es bei der Tournee nicht ganz rübergebracht, einige waren ein bisschen verkrampft, waren nicht so locker wie im Vorfeld. Sie haben gekämpft wie die Löwen. Stockerlplatz ist es keiner geworden, leider schade. Krafti kann man keinen Vorwurf machen, es ist halt dreimal der vierte Platz geworden."

Stefan Kraft (AUT/Gesamt-5.): "Es geht mir nicht gut. Schade, dass von den drei keiner Federn lassen hat. Dreimal Vierter ist schon ein bisschen ungut. Es liegt eng beieinander. Es muss alles zusammenpassen. Ich habe alles gegeben, die waren besser. Das muss ich akzeptieren. Es ist ein sehr hohes Niveau, das ich springe. Das Nötige hat gefehlt, dass es richtig ausgeht. Das nötige Glück haben wir auch nicht gehabt, auch von den Windpunkten her."

Dawid Kubacki (POL/Gesamtsieger): "Ich habe es geschafft, einen guten Sprung zu machen. Auch der Sieg im Tagesbewerb ist super. Ich war fokussiert auf das, was ich auf der Schanze machen muss. Das ist es. Als ich gelandet bin, habe ich es realisiert. Die Landung war nicht so toll, es war ein Risiko."

Marius Lindvik (NOR/Gesamt-2.): "Ich habe vor der Tournee gehofft, in die Top Ten zu kommen. Jetzt bin ich Zweiter, es ist ein Wahnsinn. Ich habe einfach den Fokus gehalten vor jedem Wettkampf. Die Möglichkeit zu gewinnen war da, aber Kubacki war stärker."

Karl Geiger (GER/Gesamt-3.): "Ich bin schon extrem zufrieden. Es waren sehr gute Wettkämpfe, alle vier. Ich kann mir nichts vorwerfen und genieße es jetzt. Ich habe noch einmal die Schraube gefunden, um Spannung aufzubauen. Das war mit Abstand meine beste Tournee. Oberstdorf, in meiner Heimat, das wird mir im Kopf bleiben."

Philipp Aschenwald (AUT/Gesamt-11,): "Ich bin sehr zufrieden mit den Sprüngen. Der eine oder andere Tag war nicht der beste Tag. Ich bin aber zufrieden, es war ein hohes Niveau, ich habe gut mithalten können. Ich bin sehr stabil geworden, das konnte ich auch bei der Tournee zeigen."

Michael Hayböck (AUT/Gesamt-18.): "Es hat immerhin immer für den zweiten Durchgang gereicht. Das war vor der Tournee nicht selbstverständlich, aber noch nicht das, was ich mir erhofft und erwünscht hätte. Grundsätzlich passt es, der Weg stimmt. Die Sicherheit fehlt noch. Ich weiß, dass mehr drin wäre."

Gregor Schlierenzauer (AUT/Gesamt-26.): "Ich habe schon bessere Tourneen erlebt. Aber es ist eine neue Zeitrechnung für mich, ich war vier, fünf Jahre weg vom Fenster. Der Weg nach oben stimmt, der Bergisel war das Highlight. Ergebnislisten lügen nicht, zeigen, dass noch was zu tun ist."

Vierschanzentournee: Endstand von Bischofshofen

Platz

Springer

Nation

Weite

Punkte

1.

Dawid Kubacki

POL

143,0/140,5

300,9

2.

Karl Geiger

GER

140,0/136,0

291,0

3.

Marius Lindvik

NOR

139,0/137,0

289,4

4.

Stefan Kraft

AUT

138,0/137,0

287,4

5.

Peter Prevc

SLO

136,5/138,0

283,6

6.

Daniel Andre Tande

NOR

137,5/135,0

279,3

7.

Ryoyu Kobayashi

JPN

135,5/138,0

279,0

8.

Daiki Ito

JPN

137,0/134,0

276,4

9.

Domen Prevc

SLO

140,0/133,0

275,5

10.

Philipp Aschenwald

AUT

136,0/135,0

274,6

11.

Johann Andre Forfang

NOR

135,5/135,0

273,9

12.

Yukiya Sato

JPN

139,0/131,5

271,3

13.

Kamil Stoch

POL

134,5/134,0

269,6

14.

Markus Eisenbichler

GER

137,0/130,0

266,5

15.

Daniel Huber

AUT

135,0/133,0

266,3

16.

Robert Johansson

NOR

133,0/132,0

258,5

17.

Gregor Schlierenzauer

AUT

129,0/133,0

258,1

18.

Stephan Leyhe

GER

132,0/131,0

257,7

19.

Michael Hayböck

AUT

131,0/132,0

257,2

20.

Constantin Schmid

GER

134,5/127,5

256,8

21.

Killian Peier

SUI

128,0/131,0

253,0

22.

Cene Prevc

SLO

132,0/128,0

252,7

23.

Roman Koudelka

CZE

126,0/131,0

248,1

24.

Stefan Huber

AUT

132,0/126,5

247,4

25.

Clemens Leitner

AUT

130,0/128,0

246,2

26.

Clemens Aigner

AUT

129,0/128,0

245,1

27.

Piotr Zyla

POL

125,5/129,0

242,1

28.

Pius Paschke

GER

126,0/127,5

239,2

29.

Junshiro Kobayashi

JPN

127,0/124,5

237,8

30.

Anders Haare

NOR

125,0/124,0

226,0

Vierschanzentournee: Endstand nach vier Springen

Platz

Springer

Nation

Punkte

1.

Dawid Kubacki

POL

1.131,6

2.

Marius Lindvik

NOR

1.111,0

3.

Karl Geiger

GER

1.108,4

4.

Ryoyu Kobayashi

JPN

1.096,0

5.

Stefan Kraft

AUT

1.086,0

6.

Johann Andre Forfang

NOR

1.051,0

7.

Domen Prevc

SLO

1.050,9

8.

Peter Prevc

SLO

1.048,8

9.

Daiki Ito

JPN

1.039,0

10.

Stephan Leyhe

GER

1.037,5

11.

Philipp Aschenwald

AUT

1.035,7

12.

Robert Johansson

NOR

1.025,4

13.

Kamil Stoch

POL

1.023,6

14.

Piotr Zyla

POL

1.016,7

15.

Markus Eisenbichler

GER

1.011,1

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