Skispringen: Warum Schlieri den Sprung verweigerte

Gregor Schlierenzauer verweigerte in Trondheim seinen Qualifikationssprung und muss deswegen nun beim Weltcup zusehen. In einem emotionalen Facebook-Posting nimmt der Tiroler zu seiner Entscheidung Stellung.

Gregor Schlierenzauer verweigerte in Trondheim seinen Qualifikationssprung und muss deswegen nun beim Weltcup zusehen. In einem emotionalen Facebook-Posting nimmt der Tiroler zu seiner Entscheidung Stellung.

Schnefall und starke Windböen machten es den Skispringen bei der Qualifikation für den Weltcupbewerb in Trondheim nicht leicht. Gregor Schlierenzauer musste rund zehn Minuten am Zitterbalken warten, ehe er sich dafür entschied, auf einen Sprung zu verzichten. Mit Feigheit habe dies nichts zu tun, meint der Rekordweltcupsieger.

"Mein Gefühl hat mir gesagt, dass ich nicht springen soll und deshalb bin ich dann auch nicht gesprungen. Den Druck und den Stress, in so einer Situation dann trotzdem zu springen, muss ich mir nicht machen. Die Freiheit, so eine Entscheidung zu treffen, nehme ich mir. Im Hinblick auf nächste Saison wollte ich lieber das Gefühl von einem guten Sprung mitnehmen", so Schlierenzauer.

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