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Sogar Nowitzki ist total begeistert

·Lesedauer: 4 Min.
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Sogar Nowitzki ist total begeistert
Sogar Nowitzki ist total begeistert

Sogar Dirk Nowitzki ist begeistert von diesen Dallas Mavericks!

„Es macht Spaß, ihnen zuzuschauen“, adelte die deutsche NBA-Ikone seine Nachfolger kürzlich. Seit er die Franchise 2011 zum ersten und bislang einzigen Meistertitel geführt hatte, genießt er Legendenstatus in Dallas.

Als im Januar sein Trikot mit der Nummer 41 unter das Hallendach gezogen wurde, feierten ihn die Fans mit minutenlangen MVP-Rufen.

Der 43-Jährige, der mittlerweile bei den Mavericks als eine Art Sonderberater tätig ist, steht auch für eine bessere Zeit des Teams. In den zehn Spielzeiten seit dem Titelgewinn verpasste Dallas gleich viermal die Postseason. Sechsmal scheiterte man direkt in der ersten Playoff-Runde.

Mavs mit bester Hauptrunde seit Titeljahr 2011

In dieser Saison soll es unbedingt weitergehen. Denn erstmals seit dem Titelgewinn gewannen die Mavs mehr als 50 Spiele in einer Saison - und gehen damit ebenfalls erstmal seit 2011 mit Heimvorteil in den Playoffs. (DATEN: Alle Tabellen der NBA)

Wie Nowitzki bereits sagte: Es macht wieder Spaß, den Mavericks zuzuschauen. Ein wichtiger Grund dafür ist natürlich Luka Doncic. Der Slowene ist eine der größten Attraktionen der NBA und sorgt regelmäßig für Bestleistungen.

Seit dem Trade seines Co-Stars Kristaps Porzingis blüht der Spielmacher noch mehr auf - und hat mit Spencer Dinwiddie nun einen spielstarken Point Guard, der ihm in den entscheidenden Momenten auch einmal die alleinige Last von den Schultern nehmen kann. (BERICHT: Die Gründe für den Porzingis-Hammer)

NBA-Playoffs: Doncic-Ausfall droht gegen Utah Jazz

Auf Dinwiddie wird es vor allem zu Beginn der Playoffs wohl mehr ankommen als den Mavs-Fans lieb ist.

Denn Doncic zog sich im letzten Hauptrundenspiel gegen die San Antonio Spurs eine Wadenverletzung zu - und wird laut Shams Charania von The Athletic zumindest Spiel 1 der Playoff-Serie gegen die Utah Jazz am Samstagabend verpassen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Ein längerer Ausfall von Doncic wäre für die Mavericks natürlich nicht aufzufangen.

Kidd: Doncic wird Opfer seines eigenen Erfolgs

Mit 28,5 Punkten ist der 23-Jährige der drittbeste Scorer der Liga. Dazu legte er zehn Triple Doubles auf. Nur Nikola Jokic (19), Dejounte Murray (13) und James Harden (11) gelang dieses Kunststück in dieser Saison häufiger.

„Ich denke, seine Statistiken sprechen für sich selbst“, lobte Mavs-Coach Jason Kidd seinen Superstar und brachte Doncic sogar bei der MVP-Wahl ins Spiel.

Dafür war sein Saisonbeginn dann wohl doch nicht gut genug, doch Kidd merkte auch an: „Manchmal nimmt man es als selbstverständlich hin, weil es bei ihm einfach normal ist. Und manchmal ist die Norm etwas ganz Besonderes.“

Dallas Mavericks mit starker Defensive

Aber Doncic ist nicht der einzige Grund, warum die Mavericks in dieser Spielzeit so souverän in die Postseason eingezogen sind - die Mavericks überzeugen auch endlich wieder in der Defensive.

Mit einem Defensive Rating von 109,4 landete das Kidd-Team am Ende auf Rang sechs - im vergangenen Jahr stand man nach der Regular Season mit 113,0 nur auf Position 20.

Das Team scheint die Idee von Kidd mittlerweile verinnerlicht zu haben. „Es ist in Ordnung, in dieser Liga Verteidigung zu spielen - wenn man Meisterschaften gewinnen will“, beschrieb der Mavs-Headcoach seine Spielphilosophie auf der vereinseigenen Homepage.

Er fügte hinzu: „Wenn man sich mit den Teams unterhält, die Meisterschaften gewonnen haben, reden sie alle über die Verteidigung - wenn man eine Meisterschaft gewinnen will. Wenn du einfach nur gut sein und eine gute Saison haben willst, dann spielst du Offensive und nur Offensive.“

Mavs-Leistungstief im März - Kidd beruhigt

Jeder im Kader - von Superstar Doncic bis zum letzten Bankspieler - hat Kidds Prinzip akzeptiert und setzt es um. Die offensive Power hatte das Team schon in den vergangenen Jahren, nun sind sie aber auch in der Lage, den Korb für den Gegner dichtzumachen.

Allerdings scheint das System noch nicht so stabil, dass es jederzeit beliebig abgerufen werden kann. Nach der überragenden Defensive zu Beginn des Jahres, stolperte das Team Mitte Marz in ein defensives Tief.

Tiefpunkt war dabei die 103:135-Pleite bei den Washington Wizards. Die Mavs wurden in der Verteidigung von einem Team überrollt, das nicht einmal um einen Play-In-Platz kämpfte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NBA)

Trotzdem wollte Kidd in diese Pleite nicht zu viel hineininterpretieren. „Ich denke, das ist einfach der Monat März. Man wird nicht immer einen perfekten Monat haben“, erklärte er lapidar.

Kleber peilt Playoff-Rückkehr in Spiel 1 an

Er behielt Recht. Gegen Saisonende steigerten sich die Mavericks defensiv wieder und ließen in den letzten vier Partien nur noch 105 Punkte im Schnitt zu.

Eine wichtige Stütze defensiv ist auch Maximilian Kleber. Der deutsche Nationalspieler soll nach überstandener Knöchelverletzung wieder zurückkehren, was den Mavs sicher helfen würde.

Sollten die Mavericks defensiv auch in der Postseason überzeugen und Doncic bald zurückkehren, ist für den Champion von 2011 der erste Einzug in die Conference Semifinals seit dem Titelgewinn gut möglich.

Und vielleicht sogar noch mehr - denn wie Jason Kidd schon feststellte: Titel werden in der Defensive gewonnen.

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