So reagiert der Bayern-Boss auf BBL-Finalturnier

Sportinformationsdienst, SPORT1
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Die easycredit Basketball Bundesliga hat die Genehmigung für die Austragung des Finalturniers in München erhalten und kann ihre Saison ab 6. Juni zu Ende spielen.

Die bayerische Staatsregierung stimmte in einer Sitzung des Kabinetts den Plänen der easycredit BBL zu. 

Wie sie am Dienstag mitteilte, genehmigten die zuständigen Behörden das am 7. Mai von der Liga eingereichte Hygiene- und Sicherheitskonzept. SPORT1 wird ausgewählte Spiele im Free-TV zeigen.

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Das komplette BBL-Turnier live auf MagentaSport

SPORT1 fasst Reaktionen zur Entscheidung zusammen.
   
Alexander Reil (Ligapräsident und Vorsitzender der MHP Riesen Ludwigsburg): "Ich freue mich auf die Fortsetzung der Spielzeit unserer BBL. Dies ermöglicht uns, in der schwierigen Zeit dennoch einen würdigen deutschen Meister zu küren, und den Fans, zumindest im Wohnzimmer ihre Teams zu verfolgen. Diese besondere Situation erfordert jetzt von allen Beteiligten, insbesondere den Spielern, Trainern und Betreuern, ein hohes Maß an Bereitschaft und Disziplin." (Strenger als die Bundesliga: So will die BBL neu starten)

Marko Pesic (Geschäftsführer Bayern München): "Wir sind sehr glücklich, dass sich die viele Arbeit der BBL und der Vereine gelohnt hat. Alle haben jetzt zusammen wochenlang dafür gekämpft, dass der Basketball in Deutschland, die Spieler, die Klubs und ihre Partner eine Plattform erhalten, um den Fortbestand unseres Sports zu sichern. Wir wissen sehr genau, dass die Teams nun in der Verantwortung stehen, das Sicherheitskonzept mit aller Konsequenz und Disziplin im Sinne der Gesundheit weiter zu leben. Unser Ziel sind spannende und unterhaltsame Wohnzimmerspiele."

Herbert Hainer (Präsident Bayern München): "Im Namen des FC Bayern und aller Beteiligten bin ich der bayerischen Staatsregierung sehr dankbar, dass sie der BBL und uns grünes Licht für das Konzept gegeben hat. Auch Stefan Holz und Alexander Reil von der BBL muss man beglückwünschen für ihren großen Einsatz. Wir werden nun alles dafür tun, dass in München das bestmögliche Meisterschaftsturnier stattfinden wird, das der Basketball in der aktuellen Situation bieten kann."


Bamberg-Boss: "Gibt kein optimales Szenario"

Arne Dirks (Geschäftsführer Brose Bamberg): "Wir freuen uns sehr, dass die politischen Verantwortungsträger dem Konzept zugestimmt haben. Das hilft dem Basketballsport im Allgemeinen und Brose Bamberg im Besonderen die aktuell schwierige Phase zu durchleben. Es gibt momentan kein optimales Szenario. Mit dem Finalturnier haben wir jedoch die Möglichkeit, etwas zur Normalität zurückzukehren. Wir sind ein Sportverein. Und wenn es jetzt eine Möglichkeit gibt, die Saison auch sportlich zu beenden, dann ist das eine hervorragende Sache."

Stefan Niemeyer (Geschäftsführer Rasta Vechta): "Man kann den Verantwortlichen der BBL nur dazu gratulieren. Sie haben es geschafft, ein verlässliches Konzept aufzustellen und konnten dieses auch so überzeugend darlegen, dass man der BBL diesen Vertrauensvorschuss gewährt. Nun liegt es auch an uns Klubs, das Konzept in der Trainingshase sowie beim Turnier selbst mit Leben zu füllen."

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Ingo Weiss (Präsident des Deutschen Basketball Bundes): "Ich begrüße es sehr, dass die Politik der BBL ermöglicht, ihre Saison mit diesem attraktiven Turnier zu beenden. Ich bin davon überzeugt, dass das sehr gute Hygiene- und Gesundheitskonzept der BBL greift. Besonders freue ich mich auch für unsere Athleten, die trotz der nicht ganz einfachen Bedingungen wieder die Möglichkeit bekommen, einer großen Öffentlichkeit ihr Können am orangenen Ball zu zeigen. Ich jedenfalls freue mich sehr auf die Spiele, die mir über MagentaSport direkt ins Wohnzimmer gebracht werden."

Marco Baldi (Geschäftsführer Alba Berlin): "Wir freuen uns, dass die Behörden dem Konzept der BBL zugestimmt haben. Es sind für uns alle herausfordernde Zeiten. Ein Finalturnier ohne Zuschauer in der Halle ist weit weg von dem, wie wir uns die Ausspielung der deutschen Meisterschaft wünschen. Dennoch sind wir voller Hoffnung und Zuversicht, dass Spieler, Trainer, Betreuer und alle anderen Mitwirkenden den Basketball-Fans ein sportlich aufregendes Finalturnier bieten und ein würdiger deutscher Meister 2020 gekürt wird."

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