Wie die Bayern-Bosse über Pavard denken

Um 14.08 Uhr Ortszeit traf Benjamin Pavard am Samstag im Al Aziziyah Boutique Hotel als vorletzter WM-Nachzügler in Doha ein. Der 26-jährige Franzose wirkte tiefenentspannt, erfüllte in der Lobby fleißig Selfie-Wünsche der wartenden Fans. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Wird es Pavards letztes Trainingslager mit dem FC Bayern? Schon vor der WM im November machte er in mehreren Interviews klar, sich einen Abschied im Sommer 2023 – ein Jahr vor dem Ende seines Vertrags in München – vorstellen zu können. Und seit einigen Tagen kursieren Meldungen in Spanien, wonach der FC Barcelona Interesse an ihm zeigen soll.

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Der kicker gar meldet, dass Pavards Management bereits Kontakt zu den Katalanen aufgenommen habe. Derartige Spekulationen nehmen die Bayern-Bosse um Hasan Salihamidzic jedoch gelassen zur Kenntnis.

Bayern bleibt bei Pavard entspannt

Pavard dachte schon im vergangenen Sommer an einen Wechsel, weil Julian Nagelsmann ihm keinen Platz auf seiner favorisierten Position in der Innenverteidigung in Aussicht stellen konnte, ließ sich aber noch einmal umstimmen. Nach SPORT1-Informationen will Salihamidzic im Laufe der nächsten Wochen in die Gespräche mit der Pavard-Seite gehen, um herauszufinden, wie ernst es der Spieler diesmal wirklich meint. (DATEN: Spielplan der Bundesliga)

„Ich weiß, dass er sich bei uns wohl fühlt“, sagte Salihamidzic am Samstag bei einer Medienrunde. Das Verhältnis zu dem Spieler sei intakt, ließ er zudem verlauten. Sportlich gibt es ohnehin keine Zweifel an Pavard, der durch den Ausfall von Noussair Mazraoui in den kommenden Wochen wieder als Stamm-Rechtsverteidiger gefragt sein wird.

Das Trainerteam schätzt ihn sehr, Nagelsmann weiß um seine Qualitäten und Co-Trainer Dino Toppmöller ist eine enge Bezugsperson für den Weltmeister von 2018. Daher ist von Vereinsseite aus auch eine Vertragsverlängerung vorstellbar. Sollte Pavard aber unbedingt gehen wollen, dann nicht ablösefrei 2024. Die alsbald beginnenden Gespräche werden Aufschluss darüber geben, in welche Richtung es geht.