So sieht's aus beim Geisterrennen

Norbert Ockenga
motorsport.com

Ein gelber Streifen trennt die Fast- von der Workinglane. Das Bild, das sich beim Saisonauftakt der VLN bietet, ist reichlich ungewohnt. "Gestern Abend", grinst Honda-Pilot Tiago Monteiro in einem Video auf dem Youtube-Kanal der Zeitschrift "kam ich mir vor wie in einer Geisterstadt im Wilden Westen."

Die Videoschalte von PITWALK heute Morgen liefert die ersten Bilder des ungewohnten Szenarios. Honda-Fahrer Dominik Fugel, der einen von zwei Civic TCR fahren wird, agierte dabei als Fremdenführer.

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Der Sachse wanderte dabei kamerabewehrt durch die provisorische Boxengasse bis zum Kreisverkehr - dem Wendehammer am Ende der Zeltstadt, welche die eigentlichen Garagen ersetzt. "Jeder hat eine Parzelle bekommen, wo der Boxenstopp durchgeführt wird. Das wird eine spannende Geschichte", schildert Fugel. "Hier oben weiß noch keiner, wie das am Ende wirklich ablaufen wird."

Die Mechaniker müssen an diesen Parzellen hinter einer Mauer warten. "Wenn das Auto dasteht, springen die Mechaniker rüber und machen den Radwechsel", beschreibt Fugel in dem Video von PITWALK. "Das hat ein bisschen was von IndyCar und NASCAR."

Der Honda-Fahrer erzählt auch, wie die digitalen Fahrerbesprechungen und Wagenabnahmen abgelaufen sind. Dabei habe viel auf Vertrauen basiert. "Aber schließlich ist jeder Fahrer, der hier teilnimmt, in der Regel ja auch schon Nordschleifen-erfahren und weiß, was hier auf ihn zukommt."

Mit Bildmaterial von Jochen Merkle.

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