Die Saga des Greek Freak: "Auf einem Level mit Nowitzki"

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Die Saga des Greek Freak: "Auf einem Level mit Nowitzki"
Die Saga des Greek Freak: "Auf einem Level mit Nowitzki"

Die Milwaukee Bucks waren in den ersten beiden Duellen der NBA-Finals gegen die Phoenix Suns machtlos. (Spielplan und Ergebnisse der NBA-Playoffs 2021)

Nach dem 0:2-Rückstand deutete bereits alles darauf hin, dass die Franchise aus Arizona ihren ersten NBA-Titel feiern würde. Zwei Spiele später aber steht es unentschieden und das Rennen um die Meisterschaft in der besten Basketball-Liga der Welt ist wieder vollkommen offen.

Es reichen zwei Worte, um die spektakuläre Wende zu erklären: Giannis Antetokounmpo.

Antetokounmpo führt Bucks zum Sieg

Der "Greek Freak" sorgte in Spiel drei für 41 Punkte, 13 Rebounds und sechs Assists, die Bucks überrollten die Suns beim 120:100 regelrecht. Im vierten Aufeinandertreffen waren es "nur" 26 Punkte, 14 Rebounds und acht Assists. Dafür verhalf Antetokounmpo seinem Team mit dem womöglich wichtigsten Block seiner NBA-Karriere zum Sieg.

"Da waren so viele Emotionen. Ich habe versucht, diesen Augenblick zu genießen. In dem Moment hatte ich das Gefühl, unser Team hat die Kurve bekommen. Es hat sich sehr gut angefühlt", sagte der 26-Jährige über diesen Moment 84 Sekunden vor der Schlusssirene.

Dass Antetokounmpo einmal zum Star in den NBA-Finals werden könnte, davon hätte vor zehn Jahren noch niemand auch nur zu träumen gewagt.

"Greek Freak" wächst in ärmlichen Verhältnissen auf

Der Grieche wuchs mit seinen Eltern, die aus Nigeria nach Griechenland kamen, in einem Stadtteil von Athen in ärmlichen Verhältnissen auf. Antetokounmpos Vater habe oft auf Essen verzichtet, damit er und seine drei Geschwister satt wurden, schilderte der NBA-Star später.

Aber auch Antetokounmpo setzte sich für seine Liebsten ein: "Er hat alles Mögliche gemacht, um zu überleben. Für sich, aber auch für seine Familie", erzählte Entdecker Spiros Velliniatis einst. Antetokounmpo habe "Kleinigkeiten" auf der Straße verkauft, um "Essen nach Hause zu bringen."

Um Basketball spielen zu können, nahm er jeden Morgen einen fünf Kilometer langen Weg zur Halle auf sich. Manchmal schlief er sogar dort, um sich den Fußmarsch zu sparen.

Bucks wählen Giannis im NBA-Draft

Takis Zivas, der erste Trainer des griechischen "Freak", beschrieb Giannis als "ein dünnes, kränkliches Kind", das wahrscheinlich Probleme mit der Ernährung hatte. "Trotzdem war er jeden Tag beim Training", erzählte der Jugendcoach. Mit den 200 Euro, die er nach wenigen Jahren als Basketballer monatlich verdiente, musste er sich und seine Brüder versorgen.

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Das viele Training zahlte sich aus: Irgendwann kamen Scouts aus ganz Europa und den USA, um das junge Talent spielen zu sehen.

Im Juli 2013 folgte die Krönung der harten Arbeit. Die Bucks wählten den jungen und damals noch ziemlich dürren Griechen mit dem komplizierten Namen im NBA-Draft an 15. Stelle.

Antetokounmpo auf einem Level mit Nowitzki

Der Forward hörte nicht auf zu schuften. In vier Jahren legte Antetokounmpo unglaubliche 23 Kilogramm Muskelmasse zu. Auch an seinem Umgang mit dem Ball, der Fußarbeit und dem Spielverständnis feilt er unerbittlich. Sein ehemaliger Trainer bei den Bucks, Jason Kidd, verriet kürzlich bei ESPN: "Er lebt in der Halle. Er ist, was den Trainingsfleiß angeht, auf einem Level mit Dirk Nowitzki."

Das Ergebnis: Der "Greek Freak" ist die personifizierte Naturgewalt der NBA. Natürlich ist Giannis mit seinen 2,11 Metern und rund 110 Kilogramm allein durch seinen Körper eine Maschine. Aber der MVP von 2019 und 2020 bringt zudem eine unwahrscheinliche Athletik sowie Ballgefühl mit und trifft auch von jenseits der Drei-Punkte-Linie.

Die Kombination dieser Attribute lassen seinen Gegenspielern kaum eine Chance, ihn zu verteidigen.

Bucks und Antetokounmpo greifen nach NBA-Titel

Davon konnten sich auch die Phoenix Suns zuletzt selbst überzeugen. Der NBA-Titel, der nach zwei Spielen in den Finals bereits verloren schien, ist für Antetokounmpo und die Bucks nun wieder zum Greifen nah.

Für Milwaukee wäre es die erste Meisterschaft seit 1971, für den "Greek Freak" die erste überhaupt. (Alles Wichtige zur NBA)

Trotz des großen Erfolgs ist der NBA-Star immer bodenständig geblieben. "Meine Familie ist meine Basis. Sie motiviert mich jeden einzelnen Tag. Aber am Ende des Tages werde ich nie vergessen, was mich überhaupt zu diesem Punkt gebracht hat: harte Arbeit."

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