So viel Bundesliga-Power hat die EM noch zu bieten

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So viel Bundesliga-Power hat die EM noch zu bieten
So viel Bundesliga-Power hat die EM noch zu bieten

Mit der deutschen Nationalmannschaft sind auch die letzten Stars des FC Bayern aus der Europameisterschaft ausgeschieden.

Ein ungewöhnliches Bild, dass kein Bayern-Profi im Viertelfinale der EM vertreten ist. Doch die Bundesliga wird dennoch weiterhin von zahlreichen Spielern repräsentiert - sowohl bei Überraschungsteams als auch Favoriten auf den Titel. (EM-Achtelfinale: Schweiz - Spanien, Freitag ab 18 Uhr im LIVETICKER)

SPORT1 zeigt, welche Bundesliga-Stars noch um Europas Krone kämpfen.

Bundesliga-Power für die Schweiz

Ruben Vargas (Schweiz, FC Augsburg): Einer der Newcomer der letzten beiden Bundesliga-Spielzeiten ist mit den Schweizern überraschend ins Viertelfinale eingezogen. Im Achtelfinale zitterte der 22-Jährige des FC Augsburgs, der bei der EM als Joker agiert, seinen Elfmeter zum 4:3 im Elfmeterschießen ins Tor. Der erste Elfmeter im Profifußball des technisch starken Flügelflitzers ebnete den Weg zum Sieg gegen Weltmeister Frankreich. Der größte Moment einer jungen Karriere, in der noch viel kommen dürfte.

Steven Zuber (Schweiz, Eintracht Frankfurt): Mit Zuber hat ein Frankfurter bislang die meisten Assists bei der EM gesammelt. Beim 3:1-Sieg gegen die Türkei legte der linke Mittelfeldspieler alle Treffer seines Teams auf, gegen Frankreich bereitete er den Führungstreffer zum 1:0 durch Haris Seferovic vor. Vier Assists ist die Bestmarke bei dem Turnier - aber womöglich kann der 29-Jährige im Viertelfinale gegen Spanien sogar noch einen draufsetzen.

Djibril Sow (Schweiz, Eintracht Frankfurt): Der zweite Schweizer EM-Teilnehmer der Frankfurter spielt nur eine Nebenrolle. Sow durfte bislang nur sechs Minuten gegen Italien ran. Im zentralen Mittelfeld war bisher kaum Platz für den 24-Jährigen.

Kevin Mbabu (Schweiz, VfL Wolfsburg): Der Rechtsverteidiger hatte nach Einwechslung gegen Frankreich einen großen Anteil an der späten Wende. Der 26-Jährige bereitete den Anschlusstreffer von Seferovic (81.) zum 2:3 mustergültig vor. Womöglich hat er sich damit einen Startelf-Platz im Viertelfinale erflankt.

Admir Mehmedi (Schweiz, VfL Wolfsburg): Und noch ein Gesicht des Überraschungsteams der EM, welches in der Bundesliga spielt. Der 30-Jährige absolvierte gegen Frankreich bereits sein 76. Länderspiel, ist bei diesem Turnier aber nur noch Reservist. Beim Elfmeterschießen übernahm der erfahrene Offensivspieler jedoch Verantwortung und verwandelte den fünften Elfmeter der Schweizer, der letztlich zum Weiterkommen führte.

Yann Sommer (Schweiz, Borussia Mönchengladbach): In Mönchengladbach ist der Schweizer Stammkeeper eigentlich nicht als Elfmeterkiller bekannt - und trotzdem wurde Sommer im Elfmeterschießen gegen Frankreich zum Helden. Er hielt den letzten Elfmeter von Kylian Mbappé und sicherte der Schweiz dadurch den sensationellen Einzug ins Viertelfinale.

Breel Embolo (Schweiz, Borussia Mönchengladbach): Der Stürmer der Fohlen ist beim Schweizer Coach Vladimir Petkovic gesetzt. In der Gruppenphase erzielte er das erste Tor der Eidgenossen, seitdem ist ihm kein weiterer Treffer gelungen. Gegen Spanien wäre ein guter Zeitpunkt für sein nächstes Tor.

Der EM Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Denis Zakaria (Schweiz, Borussia Mönchengladbach): Dem zentralen Mittelfeldspieler wird seine Rolle unter Petkovic nicht schmecken. Der 24-Jährige durfte nur im ersten Spiel gegen Wales ran, seitdem schmort er auf der Bank.

Manuel Akanji (Schweiz, Borussia Dortmund): Auch Akanji verwandelte seinen Elfmeter sicher. Der Dortmunder ist in der Innenverteidigung der Eidgenossen gesetzt und verpasste noch keine Spielminute. Ein starkes Turnier des 25-Jährigen.

Nico Elvedi (Schweiz, Borussia Mönchengladbach): Neben Akanji ist Elvedi in der Innenverteidigung gesetzt. Der 24-Jährige hat sich enorm gut entwickelt und gezeigt, dass auch auf höchstem Niveau auf ihn Verlass ist.

Gregor Kobel (Schweiz, Borussia Dortmund): Der Neuzugang des BVB ist bei der EM als Reserve-Keeper dabei. Falls Sommer sich nicht verletzt oder einen Platzverweis einhandelt, wird er aber nur zusehen. In Dortmund wird der 23-Jährige dann aber um einen Stammplatz kämpfen.

Edimilson Fernandes (Schweiz, FSV Mainz 05): Der zentrale Mittelfeldspieler hat mit 25 Jahren bereits 22 Länderspiele für die Schweiz absolviert. Bei dieser EM ist er aber in der Rolle des Reservisten, der bislang noch keine Einsatzzeit bekommen hat.

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Vier Dänen aus der Bundesliga

Dani Olmo (Spanien, RB Leipzig): Olmo ist eines der vielen Gesichter der neuen und jungen spanischen Nationalmannschaft. In der Gruppenphase konnte der offensive Mittelfeldspieler bei seinen beiden Startelf-Einsätzen noch nicht überzeugen, im Achtelfinale gegen Kroatien (5:3 nach Verlängerung) gelangen ihm dann nach Einwechslung zwei Assists. Ein Bewerbungsschreiben für einen Einsatz von Beginn an gegen die Schweiz.

Yussuf Poulsen (Dänemark, RB Leipzig): Der RB-Stürmer ist Teil der emotionalen Reise der dänischen Nationalmannschaft ins Viertelfinale. Nach dem kollektiven Schock um den Herzstillstand von Christian Eriksen im ersten Gruppenspiel haben sich Poulsen und die Dänen zusammengerauft und stellen plötzlich einen Geheimfavoriten dar. Poulsen erzielte in der Gruppenphase zwei Treffer, musste dann im Achtelfinale gegen Wales (4:0) allerdings verletzungsbedingt passen. Im Viertelfinale gegen Tschechien soll er aber wieder dabei sein.

Thomas Delaney (Dänemark, Borussia Dortmund): Auch ein Dortmunder mischt bei den Dänen mit. Delaney ist als erfahrener Mann im defensiven Mittelfeld nicht wegzudenken. Der 29-Jährige kämpft und ackert für sein Heimatland, das sogar um den Titel mitspielen könnte.

Frederik Rönnow (Dänemark, Eintracht Frankfurt): Der Keeper hatte bei seiner Leihe zum FC Schalke keine leichte Zeit, in der nächsten Spielzeit steht er wieder bei der Eintracht unter Vertrag. Bei der EM ist der 28-Jährige Ersatzmann des erfahrenen Kasper Schmeichel.

Robert Skov (Dänemark, TSG Hoffenheim): Der 25-Jährige kam für die Dänen noch nicht zum Einsatz. Bei einem so langen Turnier könnte aber auch er noch seine Chance erhalten.

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Belgisches BVB-Trio spielt um Titel mit

Thorgan Hazard (Belgien, Borussia Dortmund): Es war nicht sein Bruder Eden, sondern Thorgan Hazard, der Belgien durch seinen Treffer gegen Portugal ins Viertelfinale schoss. Belgien ist einer der großen Favoriten auf den Titel - und der Dortmunder ist ein wichtiges Puzzleteil. (EM-Achtelfinale: Belgien - Italien, Freitag ab 21 Uhr im LIVETICKER)

Axel Witsel (Belgien, Borussia Dortmund): Beeindruckend, wie sich der zentrale Mittelfeldspieler von seiner Verletzung erholt hat. Der 32-Jährige ist einer der Regisseure des belgischen Spiels und will bei einer seiner letzten Chancen mit der Goldenen Generation unbedingt einen Titel holen.

Thomas Meunier (Belgien, Borussia Dortmund): Der Rechtsverteidiger ist ein weiterer Pfeiler des BVBelgien. Bei den Roten Teufeln ist er gesetzt und spielt ein überragendes Turnier. Ein Tor und zwei Vorlagen steuerte er bei - und auch defensiv glänzt der 29-Jährige.

Dedryck Boyata (Belgien, Hertha BSC): Der Kapitän der Herthaner hat bei Belgien viel Konkurrenz, durfte aber bereits zwei Spiele über die volle Distanz absolvieren. Auch der 30-Jährige träumt von einem großen Titel mit den Roten Teufeln.

Spielt EM-Torschützenkönig in Leverkusen?

Jude Bellingham (England, Borussia Dortmund):Mit 17 Jahren und 349 Tagen wurde er zum jüngsten EM-Spieler der Geschichte. Wenige Tage später wurde er zwar bereits wieder vom Polen Kacper Kozlowski abgelöst, doch Bellingham ist von einem anderen Kaliber. In England können die Fans kaum glauben, dass dieser brillante Mittelfeldspieler erst während der EM volljährig geworden ist.

Jadon Sancho (England, Borussia Dortmund): Der Wechsel von Sancho zu Manchester United ist so gut wie fix, noch ist er aber Spieler des BVB. Bei der EM ist er unter England-Coach Gareth Southgate außer vor und spielt kaum eine Rolle. Für interessierte Verfolger der Bundesliga wohl schwer zu verstehen. (EM-Viertelfinale: Ukraine - England, Samstag 21 Uhr im LIVETICKER)

Patrik Schick (Tschechien, Bayer Leverkusen): Wohl der Überraschungsmann des Turniers: Mit vier Treffern hat er seine Tschechen bis ins Viertelfinale geschossen. Außerdem sorgte er im ersten Spiel gegen Schottland vielleicht für das Tor des Turniers - von der Mittellinie. Im Achtelfinale wurde sensationell die Niederlande ausgeschaltet (2:0). Der Stürmer von Bayer Leverkusen hat nun ernsthafte Ambitionen, der Top-Torjäger der EM zu sein.

Pavel Kaderabek (Tschechien, TSG Hoffenheim): Der 29-Jährige lebt den EM-Traum mit den Tschechen auf besondere Weise: In der Gruppenphase sah er nur von der Bank aus zu, gegen die Niederlande stand er dann 90 Minuten als Linksverteidiger auf dem Rasen. Nach dem sensationellen Erfolg ein Held seiner Nation.

Vladimir Darida (Tschechien, Hertha BSC): Gegen die Niederländer musste er verletzt passen - bitter für den Kapitän der Tschechen. Der 30-Jährige könnte aber im Viertelfinale wieder mit von der Partie sein, was für seine Mannschaft enorm wichtig wäre.

Tomas Koubek (Tschechien, FC Augsburg): Bei den Augsburgern ist Koubek nach einigen Patzern nur noch zweite Wahl und auch bei der Nationalmannschaft ist er der Ersatzmann. Die EM wird ihm angesichts des Erfolgs der Tschechen wohl trotzdem im Gedächtnis bleiben.

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