So will die NHL die Saison retten

Sportinformationsdienst
Sport1

Die NHL mit dem deutschen Superstar Leon Draisaitl will die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Saison unbedingt beenden und die nächste Spielzeit notfalls erst Ende des Jahres beginnen.

"Dies ist kein Rennen, als Erster zurückzukehren", sagte Ligaboss Gary Bettman dem NHL Network: "Wir versuchen gute, vernünftige und vorsichtige Beurteilungen abzugeben. Wir wollen zur richtigen Zeit, aus den richtigen Gründen und unter den richtigen Umständen zurückkehren."

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Stanley Cup notfalls bis September

Die neue Saison müsse nicht wie üblich im Oktober beginnen. "Wenn wir im November oder Dezember starten müssen, werden wir das in Erwägung ziehen", erklärte der NHL-Commissioner weiter. Die Liga hat zusammen mit der Spielergewerkschaft NHLPA eine Taskforce zum Wiederbeginn eingesetzt. Geplant ist, den Spielbetrieb zentral an wenigen Standorten wiederaufzunehmen. Notfalls soll der Stanley Cup bis September ausgespielt werden.


Mitte bis Ende Mai sollen die ersten Hallen für den Trainingsbetrieb wieder öffnen. Wichtig sei, dass Draisaitl und Co. nach der Zwangspause fit für die Saisonfortsetzung seien. "Wir wollen nicht, dass sie spielen, bevor sie nicht in Form sind", betonte Bettman.

Die Liga ist seit dem 12. März unterbrochen. 189 Hauptrundenspiele stehen noch aus bis zum möglichen Beginn der zweimonatigen Play-offs, in denen der Stanley-Cup-Sieger ermittelt werden soll. Von acht Spielern ist bekannt, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, davon fünf bei den Ottawa Senators.

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