Sorgt Corona für Formel-1-Comeback in Hockenheim?

Sportinformationsdienst
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Die Formel 1 erwägt bei der Planung einer verkürzten Saison auch die Aufnahme von bislang nicht vorgesehenen Strecken in den Rennkalender. Das bestätigte Chase Carey, Leiter des Vermarkters Liberty Media, am Donnerstag in einer Telefonkonferenz.


"Wir führen Gespräche mit allen Veranstaltern sowie mit einigen Rennstrecken, die derzeit nicht auf dem Zeitplan für 2020 stehen, um sicherzustellen, dass wir alle Optionen in Betracht ziehen", sagte er.

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"Wir müssen herausfinden, wo wir die Rennen veranstalten können und wie wir das notwendige Personal und die Ausrüstung an diese Orte transportieren können", sagte Carey. Diesbezüglich arbeite man mit dem Automobil-Weltverband FIA, örtlichen Behörden und anderen Experten zusammen, um "eine sichere Arbeit und Unterbringung zu ermöglichen".

Spekulationen über Comeback auf dem Hockenheimring

Zuletzt war bereits über ein Comeback auf dem Hockenheimring spekuliert worden. Nach Informationen der FAZ hat das Management der Rennserie FOM auf der Suche nach Strecken für eine verkürzte Saison auch in Hockenheim angefragt. Jorn Teske, Geschäftsführer der Traditionsrennstrecke, hatte dem SID gesagt, dass man "nicht viel" Vorlauf für die Durchführung benötige.


"Wir sind dabei, einen Kalender mit zusätzlichen Rennen in Europa bis Anfang September fertigzustellen", sagte Carey. "Wir planen dann Rennen in Asien und Amerika im September, Oktober und November, bevor wir im Dezember am Golf in Bahrain und Abu Dhabi ins Ziel kommen. Wir hoffen, einen Kalender mit 15 bis 18 Rennen organisieren zu können."

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Aufgrund der Coronakrise wurden mittlerweile zehn der ursprünglich 22 Rennen abgesagt oder verschoben. Die Formel 1 plant nun, ohne Zuschauer in die Saison zu starten, am 5. Juli soll es in Österreich losgehen.

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