Sosa sagt Kroatien Sorry - und bittet um zweite Chance

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Sosa sagt Kroatien Sorry - und bittet um zweite Chance
Sosa sagt Kroatien Sorry - und bittet um zweite Chance

Nun gibt er sich reumütig und übt Selbstkritik:

Nach seinem geplatzten Verbandswechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat sich Borna Sosa in einem offenen Brief beim kroatischen Fußballverband HNS entschuldigt - und bittet zugleich um eine zweite Chance.

"Ich habe naiverweise die falsche Entscheidung getroffen", schrieb der Defensivspieler des VfB Stuttgart - und fügte an: "Die Verantwortung für diese Situation trage nur ich - auch durch das falsche Verständnis, was mir der HNS kommuniziert hat, bis hin zu der Entscheidung die ich getroffen habe, mit der ich offensichtlich mein Ziel auf einem anderen, vielleicht auch kürzeren Weg erreichen wollte."

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Sosa führte weiter aus, er habe seit seiner Kindheit "wie jeder andere Sportler auch" davongeträumt, bei einer Europa- oder Weltmeisterschaft zu spielen. Diese Perspektive habe ihm auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff aufgezeigt.

Der 23-Jährige hofft nun auf ein Happy End für Kroatien und stellte heraus, er habe das kroatische Trikot in allen 56 Länderspielen für die Junioren-Auswahlen des Landes "mit Stolz" getragen: "Ich bitte daher um eine zweite Chance. Wenn der HNS und der Nationaltrainer meinen, dass ich trotz allem meinen Teil zum Erfolg unserer Nationalmannschaft beitragen kann, werde ich ihrem Ruf folgen."

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Zur Erinnerung: Sosa hatte in der vergangenen Woche in einem Eilverfahren die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten, um für den DFB bei der Europameisterschaft spielberechtigt zu sein.

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Eine Prüfung der FIFA-Statuten machte das allerdings zunichte, weil der Sohn einer in Berlin geborenen und aufgewachsenen Mutter zum Zeitpunkt seines letzten Einsatzes für die kroatische U21-Nationalmannschaft bereits 22 Jahre alt war.

Allein: Verbandswechsel sind laut Regelwerk nur dann möglich, wenn der Spieler beim "letzten Einsatz für seinen aktuellen Mitgliedsverband in einem offiziellen Wettbewerb irgendeiner Fußballsparte noch nicht 21 Jahre alt war.

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