Späte Torflut rettet Bayerns Mega-Serie

SPORT1
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Mit einem späten Torrausch hat der FC Bayern seine Mega-Serie in der Champions League gerettet.

Hansi Flicks Team setzte sich in einem turbulenten Schlagabtausch beim FC Salzburg mit 6:2 (2:1) durch und feierte in der Königsklasse den 14. Sieg in Folge.

In Gruppe A bauten die Münchner damit ihre Tabellenführung auf fünf Punkte aus, da Verfolger Atlético Madrid bei Lokomotive Moskau nicht über ein 1:1 hinauskam.

Blitz-Tor schockt Bayern

Die Salzburger verpassten den Gästen eine kalte Dusche: Mergim Berisha (4.) traf zur frühen Führung für den österreichischen Meister.

Die Bayern antworteten mit wütenden Angriffen. Nach einem vermeintlichen Foul von Dominik Szoboszlai an Lucas Hernández (12.) entschied Schiedsrichter Danny Makkelie zunächst auf Elfmeter für die Münchner, nahm die Entscheidung nach Videobeweis aber korrekterweise zurück, da Hernández Szoboszlai gefoult hatte. Kurz darauf zählte Serge Gnabrys Treffer (16.) wegen einer Abseitsstellung nicht.

Robert Lewandowski (21.) läutete mit einem verwandelten Foulelfmeter die zwischenzeitliche Wende ein. Ein Eigentor von Rasmus Kristensen (44.), der eine scharfe Flanke von Thomas Müller ins eigene Tor köpfte, sorgte für eine Halbzeitführung der Bayern.

Bayern mit später Torflut

Masaya Okugawa (66.) glich nur eine Minute nach seiner Einwechslung für die Salzburger aus.

In der Schlussphase bewahrten Treffer von Jérôme Boateng (79.), Joker Leroy Sané (83.), erneut Lewandowski (88.) und Lucas Hernández (90.+2) die Bayern vor einem ersten Dämpfer auf der Mission Titelverteidigung.