Spanien-Coach Luis Enrique ledert gegen seinen Vorgänger: "Will ihn nicht in meinem Team"

Nach seiner Rückkehr auf die spanische Trainerbank hat Luis Enrique mit seinem Vorgänger Robert Moreno noch ein Hühnchen zu rupfen.
Nach seiner Rückkehr auf die spanische Trainerbank hat Luis Enrique mit seinem Vorgänger Robert Moreno noch ein Hühnchen zu rupfen.

Spaniens neuer und alter Nationaltrainer Luis Enrique hat sich öffentlich über seinen Vorgänger ausgelassen. "Robert Moreno hat mir gesagt, dass er das Team bei der EM coachen will und danach mein Assistenztrainer bleibt, wenn ich das möchte. Zu großer Ehrgeiz ist nicht gut. Ich will ihn nicht mehr in meinem Team haben", sagte Enrique auf einer Pressekonferenz bei seiner Vorstellung.

Der 49-Jährige kehrte vergangene Woche auf die Trainerbank der Furia Roja zurück, nachdem er noch im Sommer aus persönlichen Gründen kürzergetreten war. Zwischenzeitlich hatte Moreno das Team von Enrique übergangsweise übernommen und den Europameister von 2008 und 2012 zur Qualifikation für die EM-Endrunde geführt. Enrique wirft Moreno nun vor, sich jetzt nicht an die getroffenen Absprachen halten und nicht wieder in die zweite Reihe rutschen zu wollen.

"Ich habe mich der Nationalmannschaft nie angeboten", erklärte Enrique weiter, dass seine Rückkehr vom spanischen Verband eingeleitet wurde und er von den Offiziellen angesprochen wurde. Moreno hatte sich nach dem letzten Quali-Spiel gegen Rumänien (5:0) unter Tränen von den spanischen Nationalspielern verabschiedet und damit klar gemacht, dass er die Spanier gerne weiterhin trainieren würde. Der Verband und Luis Enrique hatten aber andere Pläne.

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