Segel-Ikone wünscht sich Kontinuität für den America's Cup

SID
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Segel-Ikone wünscht sich Kontinuität für den America's Cup
Segel-Ikone wünscht sich Kontinuität für den America's Cup

Segel-Ikone Jochen Schümann wünscht sich nach dem spannenden 36. America's Cup vor Auckland Kontinuität in der prestigeträchtigen Regatta.

"Wenn der Wettbewerb nun ein weiteres Mal in Neuseeland mit dem gleichen Boot stattfindet, bin ich mir sicher, dass die Unterschiede zwischen allen Teilnehmern zusammenschrumpfen", sagte der zweimalige Cup-Sieger dem SID.

"Dann hätten wir noch mehr Segeln, und der Technologieaspekt könnte ein kleines bisschen in den Hintergrund rücken", fügte Schümann an. Das Emirates Team Neuseeland hatte am Mittwoch mit einem 7:3-Erfolg gegen das italienische Team Luna Rossa den vierten Triumph für das Land perfekt gemacht.

Traditionell kann der Titelverteidiger den Austragungsort für den nächsten Cup festlegen und in Absprache mit dem offiziellen Herausforderer die Regeln verändern. Zuletzt fand der Wettbewerb im Vierjahres-Rhythmus statt.

Schümann hofft, dass sich nicht zu viel tut bis zur nächsten Ausgabe, und dass auch die in den Herausforderer-Rennen gescheiterten Mannschaften zurückkehren. "Jetzt ist das Überraschungspaket nicht mehr so groß, man kennt das Boot", sagte der 66-Jährige: "Ich hoffe, dass auch die Amerikaner und Briten nicht die Flinte ins Korn werfen und der nächste Cup mit insgesamt mehr Teilnehmern stattfindet."