Spenden retten EM-Teilnahme

Spenden retten EM-Teilnahme
Spenden retten EM-Teilnahme

Dank einer erfolgreichen Spendenaktion reisen die deutschen Wasserballerinnen zur EM nach Split/Kroatien (27. August bis 10. September). Das teilte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) am Donnerstag mit. Durch die Aktion des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V. sind laut einer Mitteilung 42.000 Euro für eine Teilnahme des Teams gesammelt worden.

"Wir möchten uns bei allen Unterstützer*innen für das großartige Engagement in den vergangenen Monaten bedanken. Für die Spielerinnen geht mit der EM-Teilnahme ein Traum in Erfüllung", sagte Bundestrainer Sven Schulz.

Laut DSV war die Spendenaktion notwendig geworden, weil der Wasserball der Frauen im Erwachsenenbereich "nach der jüngsten Potenzialanalyse im deutschen Sport (PotAS) durch den öffentlichen Fördermittelgeber nicht ausreichend gefördert" werde. Es hätten sich hieraus "bisher noch keine öffentlichen Mittel für die Finanzierung der EM-Teilnahme" ergeben, die Gelder hätten somit "auf anderem Wege akquiriert werden" müssen.

"Wenn sich die Mannschaft sportlich qualifiziert, dann darf es einfach nicht sein, dass ihnen die Teilnahme an einer EM aufgrund fehlender finanzieller Mittel verwehrt bleibt", sagte Dirk Lindner, Vorsitzender des Wasserball-Fördervereins.

Der DSV habe zudem mit dem europäischen Schwimmverband LEN zusammengearbeitet und mit diesem „eine alternative Unterkunft für das Team“ verhandelt, „die günstiger ist, aber trotzdem den gleichen Service bietet“, erklärte DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann: „So kann das Team nun mit den Erlösen aus der Spendenaktion an der EM teilnehmen.“

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