Spielmanipulation in der LPL - 2 Jahre Sperre für "WeiYan"

Robin Ahlert
·Lesedauer: 1 Min.

Xiang "WeiYan" Wang war bis letzte Woche der Stamm-Jungler bei den Rogue Warriors. Nun wurde er entlassen.

Der Grund: Bei Untersuchungen seines Teams soll herausgekommen sein, dass "WeiYan" in mehrere Fälle von Spielmanipulation involviert sein soll. Die Warriors, momentan auf Platz 12 in der LPL, lösten daraufhin seinen Vertrag mit sofortiger Wirkung auf.

2 Jahre Sperre und 420.000 US-Dollar Strafe

Die LPL selbst hat inzwischen auch auf den Fall reagiert und sprach harte Strafen aus. Dabei bestraft die Liga aber nicht nur "WeiYan", der eine zweijährige globale Sperre vom professionellen League of Legends kassiert sowie zusätzlich dazu keine Livestreams mit Bezug auf LoL mehr hosten darf, sondern auch die Rogue Warriors.

Mit der Begründung, dass es "Teil der Verantwortung jeder Organisation" sei, sicherzustellen, dass sich Spieler und Mitarbeiter an die Regeln halten, wird das ehemalige Team von "WeiYan" für das Fehlverhalten ihres Ex-Spielers zu umgerechnet 420.000 US Dollar Strafe verdonnert.

WeiYan bestreitet Schuld

Der Spieler selbst bestreitet seine Schuld, gab aber zu, dass er kontaktiert worden ist, um Spiele seines eigenen Teams zu manipulieren. Zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme hatte "WeiYan" beim Pokern viel Geld verloren, was ihn dazu veranlasste der Manipulation gegen eine entsprechende Bezahlung vorerst auch zuzustimmen.

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Letzten Ende besann er sich laut eigener Aussage aber und verzichtete sowohl auf die Bezahlung als dann auch logischerweise auf eine Manipulation.

Auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo schrieb er zur Entscheidung der Rogue Warriors den Vertrag mit ihm aufzulösen folgendes: "Das war alles meine Schuld, wegen meines Glücksspiels beim Poker. Dass das Team mich entlässt, ist fair, aber ich verspreche, dass ich niemals mit Absicht Spiele verloren habe."