Spielte er den „dümmsten Schlag in Wimbledon“?

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Spielte er den „dümmsten Schlag in Wimbledon“?
Spielte er den „dümmsten Schlag in Wimbledon“?

Aus diesem Match sollte Alejandro Davidovich Fokina definitiv sehr viel lernen.

Der Spanier sah in der ersten Runde von Wimbledon bereits wie der sichere Sieger gegen Mitfavorit Hubert Hurkacz aus.

Beim Stand von 7:6 (7:4), 6:4, 5:3 und 40:0 servierte der 23-Jährige zum Match als er sich einen irren Arroganzanfall erlaubte.

Davidovich Fokina mit Arroganzanfall

Nach dem Aufschlag spielte Hurkacz den Return in die Mitte zurück und Davidovich Fokina versuchte unbedingt einen Zauberschlag durch die Beine - wie ihn der Australier Nick Kyrgios häufiger spielt.

Doch Davidovich Fokina schob den Ball deutlich ins Netz - und verlor nicht nur diesen Satz!

„Der wohl dümmste, unnötigste Schlag in Wimbledon“, nannte die österreichische Kronenzeitung diesen Schlag, der das Match noch einmal richtig spannend machte.

Das Match wurde immer mehr zum Drama, obwohl es doch eigentlich schon zu Ende war. Am Ende jubelte Davidovich Fokina dann nach einem 7:6 (7:4), 6:4, 5:7, 2:6, 7:6 (10:8) und 3:34 Stunden doch noch.

Im fünften Satz hatte wiederum Hurkacz bei eigenem Aufschlag die Chance, das Match zu beenden.

„Ich weiß nicht, wie ich das Spiel gewonnen habe. Als Hurkacz im fünften mit 5:4 führte, dachte ich, ich werfe noch einmal alles rein und schaue, was passiert. Ich bin sehr zufrieden mit dem heutigen Sieg. Es gibt mir viel Selbstvertrauen. Das bedeutet mir sehr viel. Ich habe viele Spiele gegen Spieler aus den Top 10 gespielt, in denen ich verloren habe. Hier auf Rasen habe ich gezeigt, dass ich jeden schlagen kann,“ resümierte der Sieger.

Wimbledon: Hurkacz als Mitfavorit früh raus

Für Gegner Hurkacz ist das frühe Aus eine große Enttäuschung.

Der Pole war an Position sieben gesetzt, spielte im vergangenen Jahr im Halbfinale auf dem Heiligen Rasen und gewann das prestigeträchtige Vorbereitungsturnier in Halle.

Bitter ist die Niederlage für den Polen doppelt: Denn er wollte eigentlich für jedes Ass im Turnier 100 Euro seines Preisgeldes an ukrainische Opfer der russischen Invasion spenden.

Es wurden lediglich 21 Asse. Ohne den Arroganzanfall von Davidovich Fokina wären es aber weniger gewesen.


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