Spionage bei Olympia: DSV holt sich Tipps beim BND

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Spionage bei Olympia: DSV holt sich Tipps beim BND
Spionage bei Olympia: DSV holt sich Tipps beim BND

In der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2022 in Peking hat der Deutsche Skiverband (DSV) Kontakt mit dem Bundesnachrichtendienst (BND) aufgenommen.

„Wir bringen ja sensible Daten mit“, erklärte Alpin-Chef Wolfgang Maier am Rande der Einkleidung der DSV-Mannschaften in Schwäbisch Hall, deshalb habe der Verband beim Auslandsgeheimdienst nachgefragt, wie er sich verhalten solle.

Die „Schlapphüte“ hätten dem DSV geraten, seine Daten etwa zum Wachsen von Skiern oder der Materialforschung „zu Hause zu lassen“ und Geräte mit nach China zu zu nehmen, „auf denen nur das Notwendigste drauf ist“, berichtete Maier.

Um Spionage auszuschließen, sei die Kontaktaufnahme mit dem BND logisch gewesen, sagte Maier. „Wen sollst du sonst dazu fragen? Wir mussten uns an irgendwen wenden.“

Der deutsche Skisprungtrainer Stefan Horgacher setzt bei der Spionageabwehr auf seine eigene Methode, er sagte in Schwäbisch Hall: „Ich hab mein schlaues Buch dabei, das ist handschriftlich, das funktioniert immer.“

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