Sportminister fordern Transparenz

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Sportminister fordern Transparenz
Sportminister fordern Transparenz

Die 23 für den Sport zuständigen Minister der Europäischen Union haben in einer gemeinsamen Erklärung zu mehr Transparenz bei der Vergabe von Sport-Großereignissen durch internationale Fachverbände aufgerufen. In dem Appell werden zudem die Wahrung demokratischer Prinzipien und der Menschenrechte gefordert.

"Während viele internationale Sportverbände Transparenz demokratische Prozesse achten, tun das viele nicht. Es ist offensichtlich, dass die Entscheidungsfindungen reformiert werden müssen", hieß es in dem Schreiben, das auch von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) unterschrieben wurde: "Die Zeit zum Handeln ist jetzt." Man erwarte Maßnahmen der Verbände, insbesondere bezogen auf die Event-Vergabe. Korruption, Manipulation, undurchsichtige Verfahren und undemokratische Entscheidungsfindungen würden "die Kernwerte des Sports untergraben und seine Integrität gefährden."

Im kommenden Jahr finden unter anderem die Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) sowie die Fußball-WM in Katar (21. November bis 18. Dezember) statt. Beide Veranstaltungen sind wegen der Menschenrechtslage in den jeweiligen Austragungsländern umstritten.


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