Nach Stammplatzverlust - Meteos kritisiert Team öffentlich

Robin Ahlert
Sport1

Für das Team der 100 Thieves aus der amerikanischen League-of-Legends-Liga LCS läuft es momentan nicht. Mit einer 1:5-Bilanz steht man auf einem geteilten achten Platz am Ende der Tabelle. Nach dem letzten Spieltag, an dem es sowohl gegen Counter Logic Gaming als auch Team SoloMid Niederlagen setzte, gaben die Verantwortlichen der Thieves heute via Twitter bekannt, dass rotiert werden wird.


Die Academy-Talente Juan Arturo 'Contractz' Garcia und Philippe 'Poome' Lavoie-Giguere sollen die bisherigen Spieler William 'Meteos' Hartman (Jungle) und William 'Stunt' Chen (Support) ersetzen. Vor allem bei Meteos kam diese Entscheidung nicht sonderlich gut an.

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Meteos macht Ärger öffentlich Luft

Via Twitter äußerte sich der gebenchte Jungler und kritisierte in seinem inzwischen wieder gelöschten Tweet die Organsiation öffentlich.


Darin schrieb Meteos sichtlich aufgebracht: "Ziemlich merkwürdig, zu hören, dass meine Mitspieler nichts von der Entscheidung wussten und nicht die Chance hatten, ihr zuzustimmen. Natürlich wissen die Menschen, die nicht im Team sind, was am besten für es ist." Und um sicherzugehen, dass seine sarkastische Message auch auf jeden Fall ankommt, markierte er noch seinen Headcoach Tony 'Zikz' Gray, den Strategic Coach Joseph 'JungleJuice' Jang und den General Manager des Teams, Christopher 'PapaSmithy' Smith.

Die Zahlen sprechen gegen Meteos

Statistisch gesehen hat Meteos momentan wenig Argumente, die für einen Stammplatz in der LCS sprechen. Unter allen Junglern ist er ligaweit derjenige, der die meisten Tode zu verzeichnen hat. Seine KDA-Ratio ist außerdem die dritt-schlechteste in der laufenden Saison.


Die 100 Thieves selbst haben sich noch nicht zu der öffentlichen Kritik ihres in Ungnade gefallenen Junglers geäußert. Es kann aber davon ausgehen, dass die öffentliche Kritik von Meteos nicht unbedingt dazu beigetragen hat, seine Position innerhalb der Organisation zu stärken.

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