Starke Geste: So tröstete Boateng Thuram

Florian Plettenberg
Sport1
Jerome Boateng zeigte beim Spiel des FC Bayern gegen Gladbach echten Sportsgeist (Symbolbild: Alexander Hassenstein/Getty Images)
Jerome Boateng zeigte beim Spiel des FC Bayern gegen Gladbach echten Sportsgeist (Symbolbild: Alexander Hassenstein/Getty Images)

Starke Geste von Jérôme Boateng!

Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach hatten die Spieler des FC Bayern allen Grund zur Freude, denn der 30. Meistertitel kann bereits am Dienstag mit einem Sieg gegen den SV Werder Bremen klargemacht werden.

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Die Freude von Boateng hielt sich allerdings in Grenzen, denn der 31-Jährige suchte nach Abpfiff direkt den Weg zu Marcus Thuram, der alleine auf den Reservisten-Sitzen auf der Tribüne kauerte.

Was war passiert?

Bereits in der 1. Spielminute konnte Boateng den wuchtigen Stürmer von Borussia Mönchengladbach nur mit einem Foul stoppen. Allerdings nicht in unsportlicher Manier, weshalb Schiedsrichter Felix Zwayer auf eine Gelbe Karte verzichtete. Der 22-jährige Franzose kam mit seinem linken Knöchel allerdings derart unglücklich auf, dass er nur fünf Minuten später ohne Fremdeinwirkung zu Boden ging.

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Nach zehn Minuten musste Gladbachs Trainer Marco Rose seinen humpelnden Torjäger vom Feld nehmen und brachte Breel Embolo.

"Er hatte Sprunggelenksprobleme, aber ich kenne noch keine Diagnose", sagte Rose nach Abpfiff.

Boateng ging um 20.24 Uhr direkt zu Thuram, legte seine Hand auf dessen Schulter und wechselte ein paar Worte mit ihm.

Eine starke Geste im Bayern-Jubel.

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