Das steckt hinter den Bottas-Gerüchten

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Das steckt hinter den Bottas-Gerüchten
Das steckt hinter den Bottas-Gerüchten

Vor Beginn des vergangenen Renn-Wochenendes in Barcelona machte in der Formel 1 das Gerücht die Runde, Mercedes-Pilot Valtteri Bottas könnte noch während der laufenden Saison ersetzt werden.

Und zwar durch keinen geringeren als Williams-Pilot George Russell. Der junge Brite also, der sich als Ersatz von Lewis Hamilton in der vergangenen Saison beim Bahrain-GP im Silberpfeil so prächtig schlug.

Wie die britische Daily Mail schrieb, herrsche in der Mercedes-Fabrik in Brackley "eine gewisse Unruhe wegen Valtteri". So jedenfalls zitierte das englische Boulevardblatt einen Ingenieur, der nicht genannt werden wollte.

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Bottas wies die Spekulationen direkt wieder zurück und sprach von "Bullshit. Ich weiß, dass ich nicht während der Saison ersetzt werde", so der Finne.

Bottas nur der "brave Wasserträger"

Auch Formel-1-Experte Marc Surer hält das Thema für Blödsinn. "Die Gerüchte um George Russell als zweiten Fahrer kommen natürlich aus England. Es würde aber dem Team schaden, wenn sie den Fahrer wechseln würden. Weil Bottas der brave Wasserträger ist", erklärte er im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1.

"Er hilft Hamilton. Man sieht ja, wie schwer es bei Red Bull ist, einen zweiten Fahrer zu finden. Bottas ist die bessere Nummer zwei und der bessere Wasserträger. Der hat ein dickes Fell. Die ganze Zeit ist er in der Kritik, weil er ab und zu mal ein Rennen gewinnt. An einem schönen Tag ist er unschlagbar und dann kommt fünf Rennen nichts mehr. Er ist kein Überflieger. Deswegen war die Kritik von Beginn an da."

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Beim Rennen in Barcelona erwies sich Bottas allerdings nicht unbedingt als braver Wasserträger. In der 53. Runde war Lewis Hamilton nach einem Boxenstopp dank frischer Reifen der mit Abstand schnellste Fahrer und musste im Fernduell mit Red-Bull-Pilot Max Verstappen um den Sieg viel Zeit aufholen. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Bottas hielt Hamilton auf

Bottas, der auf älteren Reifen klar langsamer unterwegs war, sollte da kein Hindernis für Teamkollege Hamilton auf der so schwer zu überholenden Strecke in Barcelona darstellen.

Also wurde dem Finnen via Funk mitgeteilt, dass sein Teamkollege auf einer anderen Strategie unterwegs sei und er diesem doch bitte nicht im Weg stehen soll - doch Bottas interessierte die Ansage seiner Crew augenscheinlich wenig.

Hamilton musste sich eine halbe Runde lang hinter Bottas abquälen, ehe er ein reguläres Überholmanöver auspackte, um an ihm vorbeizuziehen. Über eine Sekunde hatte der Brite dabei hinter seinem Teamkollegen auf Verstappen verloren. (Fahrerwertung der Formel 1)

Keine Gefahr für Hamilton

"Ich hätte ihn definitiv früher vorbeilassen können. Aber ich fuhr mein eigenes Rennen, daran muss man auch immer denken und ich versuchte Charles (Leclerc, Anm. d. Red.) aus dem Boxenfenster zu kriegen, um noch einmal stoppen und die schnellste Runde jagen zu können", sagte Bottas beim englischen TV-Sender Sky.

Der Finne weiter: "Sie sagten mir, dass ich ihn nicht zu sehr aufhalten sollte. Aber wie ich sagte, fuhr ich auch mein Rennen. Ich bin nicht hier, um Leute vorbeizulassen. Ich bin hier, um Rennen zu fahren."

Doch auch wenn Bottas Zähne zeigte, gefährlich werden konnte er Hamilton mal wieder nicht. Mehr als verweigerte Hilfe war für den "Wasserträger" nicht drin.

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