Steelers bleiben das Team der Stunde - Packers-Pleite gegen Erzrivalen

SPORT1
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Die Pittsburgh Steelers bauen ihre Serie auf sieben Siege aus und sind damit weiter das Team der Stunde.

Die Mannschaft um Spielmacher Ben Roethlisberger, die als einzige noch eine weiße Weste hat, gewann bei den Baltimore Ravens knapp mit 28:24. Dabei mussten die Steelers bis zum Ende zittern, doch Lamar Jacksons Pass in die Endzone wenige Sekunden vor Schluss verfehlte sein Ziel.

Zur Halbzeit sah es allerdings noch nach der ersten Saisonpleite der Steelers aus. Mit einem 10:0-Run im zweiten Viertel waren die Ravens auf 17:7 davongezogen. Aber Roethlisberger zeigte im dritten Viertel, warum er einer der besten Quarterback der NFL ist. Zuerst schickte er Eric Ebron mit einem Pass über 18 Yards in die Endzone.

Danach führte er seine Offense in zehn Plays für 77 Yards über das Feld und schickte James Conner mit einem 1-Yard-Run zur Führung über die Linie.

Im Schlussviertel kamen beide Teams bis in die Endzone, ehe Jackson trotz zweier Touchdown-Pässe zum traurigen Helden wurde. Den Pass von der 23-Yard-Linie der Steelers in die Endzone konnte Wilie Snead nicht festmachen.

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Mann des Tages auf Seiten der Bills war Tyler Bass, dem gut vier Minuten vor Schluss das entscheidende Fieldgoal gelang. Da konnte aber noch keiner ahnen, dass das schon die Entscheidung sein sollte.

Immerhin hatten die Patriots noch genug Zeit auf der Uhr und Cam Newton zeigte eine respektable Leistung mit 174 Yards bei 15 erfolgreichen Passversuchen. Dazu sorgte er persönlich per Rush-Touchdown über zwei Yards für den 21:21-Ausgleich im vierten Viertel.

Bei noch 37 Sekunden auf der Uhr sah es dann auch wirklich so aus, als würden die Patriots zumindest die Verlängerung erzwingen können. Aber im zweiten Versuch an der 14-Yards-Linie der Bills unterlief Newton ein Fumble, der von Dean Marlowe aufgenommen wurde.

Damit stehen die Patriots nach sieben Spielen bei zwei Siegen und fünf Niederlagen. Für die Bills war es der erste Sieg gegen die Patriots nach sieben Niederlagen in Folge.

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Lange Zeit war es ein offener Schlagabtausch, der von zwei überragenden Offensivakteuren geprägt wurde. Für die Vikings lief Dalvin Cook für 163 Yards und drei Touchdowns.

Sein Pendant auf Seiten der Packers hieß Davante Adams. Der Wide Receiver war gleich zwölfmal von Superstar Aaaron Rodgers als Ziel ausgewählt worden. Sieben Versuche landeten in den Armen der Nummer 17 von Green Bay. Drei der Versuche brachte Adams bis in die Endzone.

Als entscheidend sollte sich allerdings das dritte Viertel erweisen. Nachdem die Rivalen mit 14:14 in die Halbzeit gingen, zogen die Vikings mit zwei weiteren Touchdowns auf 28:14 davon. Im vierten Viertel konnten die Packers verkürzen und gingen nach dem Touchdown zum 20:28 auf die Two-Point-Conversion.

Der erste Versuch über Jamaal Williams schlug fehl, aber die Offiziellen überprüften ihre Entscheidung und ließen den Spielzug wiederholen. Zweimal ließ sich Williams nicht bitten und brachte den Ball über die Linie.

Bei noch 1:55 Minute zu spielen erzwangen die Packers den Punt und hatten nun den Sieg an der eigenen 19-Yard-Linie in der Hand. Aber bei noch zwölf Sekunden auf der Uhr unterlief Rodgers ein Fumble und das Spiel war entschieden.

Wide Receiver St. Brown trug sich mit einem gefangenen Pass über zwölf Yards in die Statsitik ein. Damit stehen die Packers nach sieben Spielen bei fünf Siegen und zwei Niederlagen.