Steffi Graf verrät: Diese schlimmen Folgen hat der Profi-Sport hinterlassen

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Steffi Graf hat in einem Interview mit der Bild-Zeitung über anhaltende Schmerzen nach ihrer Karriere im Tennis gesprochen. Die ehemalige Weltklasse-Spielerin leidet unter Folgen ihrer jahrelangen Aktivität.

Steffi Graf hat nur noch selten einen Tennis-Schläger in der Hand. (Bild: Getty Images)
Steffi Graf hat nur noch selten einen Tennis-Schläger in der Hand. (Bild: Getty Images)

“Hier zu sitzen, meine Hüfte – das schmerzt. Es ist also nicht so toll. Ich habe ein Knie, bei dem Knochen auf Knochen ist”, verriet Graf in einem Doppel-Interview mit Ehemann Andre Agassi ihre körperlichen Beschwerden.

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In über 1.000 Spielen auf Profi-Niveau zwischen 1982 und 1999 erarbeitete sich Graf den Ruf als vielleicht beste Tennis-Spielerin aller Zeiten. Wohl aber hat die tägliche Arbeit auf dem Platz ihren Tribut gefordert.

Steffi Graf und Andre Agassi leiden unter Folgen des Profi-Sports

Für Graf kam das nicht überraschend: “Aber wissen Sie, das war zu erwarten. Er war hart für unsere Körper. Und Sie finden uns auch nicht mehr draußen auf dem Tennisplatz, außer es ist etwas sehr Kleines.“

Agassi fügte an, dass bei ihm besonders der Rücken betroffen sei. Der 48-Jährige war ebenfalls lange aktiv, beendete seine Karriere aber 2006 nach über 20 Jahren. Beide traten nach ihrem offiziellen Karriereende noch in diversen inoffiziellen Spielen an, haben sich inzwischen aber zurückgezogen.


Steffi Graf: Kinder werden nicht zu Sport gedrängt

Mit dem Wissen darüber, wie eine Karriere im Sport verlaufen kann, wollten sie ihre Kinder niemals in eine Richtung drängen. Entsprechend ist es für Graf und Agassi in Ordnung, dass der 17-jährige Sohn Jaden Gil sowie die 15-jährige Tochter Jaz Elle sich dagegen entschieden haben.

“Wir wollten, dass unsere Kinder selbst wählen können und sich dann sicher sind, dass ihre Tage das reflektieren, was ihnen wichtig ist. Denn etwas ein bisschen zu machen, ist nicht der Deal”, ordnete Agassi ein.

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