Steuer-Vergehen: Hoeneß kassiert Spitze

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Steuer-Vergehen: Hoeneß kassiert Spitze
Steuer-Vergehen: Hoeneß kassiert Spitze
Steuer-Vergehen: Hoeneß kassiert Spitze

Uli Hoeneß hat sich in die Debatte um eine Online-Meldeplattform für Steuerbetrug in Baden-Württemberg eingeschaltet - und dafür umgehend eine verbale Spitze kassiert.

Und das vom Landesfinanzminister Danyal Bayaz. Dieser will die umstrittene Plattform einführen, um mehr Steuersündern auf die Schliche zu kommen. Kritik gibt es von mehreren Seiten - eben auch von Hoeneß. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Dem Nachbarn die Möglichkeit zu geben, durch anonyme Telefonate oder digital mitzuteilen, dass der Nachbar dem jungen Burschen, der den Rasen mäht, 20, 30 oder 40 Euro gibt, das halte ich für übertrieben“, sagte Hoeneß bei n-tv.

Internationale Zahlungsströme zu kontrollieren, hält der Ehrenpräsident des FC Bayern dagegen für richtig.

Spitze gegen Hoeneß: Bayaz nennt „fiktiven Fall“

Bayaz ließ die Hoeneß-Aussage nicht auf sich sitzen. Bei Twitter schrieb der Politiker der Grünen: „Bei unserem Hinweisportal geht‘s nicht ums Rasenmähen beim Nachbar, wie Hoeneß behauptet.“ Vielmehr gehe es um die Verfolgung und Aufarbeitung substanzieller Fälle. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Dann führte Bayaz noch einen „hypothetischen und rein fiktiven Fall“ an, mit dem er unübersehbar auf Hoeneß' eigenes Steuervergehen anspielte: „28,5 Millionen Euro Steuerbetrug aus Währungswetten. Wie gesagt: Nur ein theoretisches Beispiel.“

Bei der genannten Summe handelt es sich um exakt die Zahl, wegen der Hoeneß einst zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.

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