Serie A: So will Italien den Rettungsfonds finanzieren

Sportinformationsdienst
Sport1

Die italienische Regierung plant die Einrichtung eines Rettungsfonds für den von der Coronakrise schwer belasteten Sport.

Der Fonds ist Teil eines milliardenschweren Hilfspakets, das die Regierung als Stütze der von der Krise am stärksten betroffenen Wirtschaftssektoren verabschieden will. 


Der auf drei Jahre angelegte Fonds soll mit der Besteuerung von 0,75 Prozent der Einnahmen der Sportwettenanbieter finanziert werden, die in Italien 2019 einen Umsatz von 14 Milliarden Euro generiert haben. Laut Regierungspläne soll der Fonds mit mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr dotiert werden. 

Die Pläne der Regierung lösen heftigen Protest der Sportwettenanbieter aus, die wegen der Coronavirus-Krise ohnehin mit schweren Einnahmerückgängen rechnen. Wegen der starken Besteuerung der legalen Sportwetten drohe Gefahr, dass das Phänomen der Schwarzwetten zunehmen, warnten die Sportwettenanbieter.

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