Stoppt Bradys Vorgänger seinen Karriere-Absturz?

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Stoppt Bradys Vorgänger seinen Karriere-Absturz?
Stoppt Bradys Vorgänger seinen Karriere-Absturz?

Es ist die lang ersehnte zweite Chance für Jameis Winston!

Die New Orleans Saints haben den 27-Jährigen als Starting-Quarterback für das erste Saisonspiel in der NFL gegen die Green Bay Packers ernannt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NFL)

Es könnte die große Wende in einer Karriere werden, die zuletzt nur noch bergab ging - Winston hatte nach der Saison 2019 kein Spiel mehr als Passgeber begonnen.

Bucs sortierten Winston für Brady aus

Damals wurde er bei den Tampa Bay Buccaneers aussortiert und die Franchise holte stattdessen Tom Brady.

Dabei war Winston als ehemaliger Gewinner der legendären Heismann-Trophy 2015 im selben Jahr im Draft als erster Spieler von den Bucs ausgewählt worden und mit großen Vorschusslorbeeren gestartet.

Die großen Erwartungen konnte er jedoch nie erfüllen.

Stattdessen schwankte Winston wie kein Zweiter in der Liga stets zwischen Genie und Wahnsinn.

Winston schrieb 2019 NFL-Geschichte

Von 2015 bis 2019 als Starter bei den Buccaneers brachte Winston nur 61,3 Prozent seiner Pässe für 19.737 Yards, 121 Touchdowns und 88 Interceptions an den Mann. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Für seine vielen Ballverluste und das Spektakel wurde Winston dagegen bekannt.

2019 schrieb er sogar Geschichte. Er wurde der erste Quarterback in der NFL-Historie, der in einer Saison mehr als 30 Touchdown-Pässe und 30 Interceptions warf.

Für die Bucs war das Spektakel irgendwann zu viel und sie gaben ihren einstigen Hoffnungsträger ab.

Winston sticht Hill im Duell aus

Winston ging zu den New Orleans Saints, wo er in der vergangenen Saison der Schattenmann hinter Drew Brees war.

Selbst als der Veteran mit einer Rippenverletzung ausfiel, setzten die Saints nicht auf Winston. Stattdessen durfte Taysom Hill beginnen und schaffte in vier Partien drei Siege. Es war der nächste Rückschlag für das einstige Mega-Talent.

Nach dem Rücktritt von Brees Anfang des Jahres gab es nun zwischen Winston und Hill einen Zweikampf um die Nachfolge nach der 16 Jahre langen Brees-Ära.

“Ich würde gerne seine Nachfolge antreten”, sagte Winston damals: “Ich würde gerne die Aufregung, die Freude und die Widerstandsfähigkeit weitergeben, die er dieser Stadt gegeben hat.”

Winston überzeugt in der Preseason

Der erste Schritt ist gemacht: Winston setzte sich im direkten Duell durch und zeigte sich dabei verbessert im Vergleich zu seinen letzten Auftritten aus dem Jahr 2019 bei den Bucs.

Gegen die Jacksonville Jaguars brachte er neun von zehn Pässen für 123 Yards an, zudem gelangen ihm zwei tiefe Touchdowns zu Receiver Marquez Callaway.

Damit stach er Hill endgültig aus. Dieser soll wie bisher wohl weiter als das “Schweizer Taschenmesser” genutzt werden und als Quarterback, Runningback, Receiver und in Special Teams für Aufsehen sorgen.

Risiko von Winston zahlt sich aus

Winston wird hingegen belohnt für ein hohes Risiko, das er eingegangen ist. (DATEN: Alle Tabellen der NFL)

2019 unterschrieb der Spielmacher einen Einjahresvertrag für nur 1,1 Millionen Dollar und setzte sich freiwillig hinter einer Legende auf die Bank.

Das tat er aber nicht ohne Grund: Winston machte die Entscheidungsfindung zu seiner Priorität im Training und lernte von Legende Brees.

Die neue Marschroute von Winston kristallisiert sich dabei immer mehr heraus: Bei jedem Snap auf die richtige Entscheidung konzentrieren, anstatt etwas Besonderes erzwingen zu wollen.

Winston lernte von Brees

Das zahlt sich aus. Erst wurde er für seine Fortschritte mit einem weiteren Einjahresvertrag für diese Saison mit sieben Millionen Dollar belohnt - und nun auch noch zum Starting-Quarterback gemacht.

Gegen Jacksonville durfte der Passgeber dann zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr wieder eine Partie beginnen und jubelte hinterher emotional.

“Ich war einfach dankbar. Solche Gelegenheiten bekommt man nicht allzu oft. Ein ganzes Jahr lang stand ich nicht mehr am Anfang eines Footballspiels auf dem Feld”, sagte Winston.

Jetzt muss er nur noch beweisen, dass der neue Winston auch in der Regular Season kühlen Kopf behalten und sein Team zu Siegen führen kann.

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