Skandal um NFL-Topstar: Neue Aussagen im Fall Watson

SPORT1
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Skandal um NFL-Topstar: Neue Aussagen im Fall Watson
Skandal um NFL-Topstar: Neue Aussagen im Fall Watson

Die massiven Vorwürfe gegen Star-Quarterback Deshaun Watson beschäftigen nun offenbar auch die staatlichen Behörden.

Die Polizei in Texas hat gegen den 25-Jährigen eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet. Das Houston Police Department bestätigte am Freitag (Ortszeit) in einer Erklärung, dass gegen Watson wegen eines nicht näher bezeichneten Vergehens ermittelt werde.

Der Spielmacher der Houston Texans sieht sich wegen angeblicher sexueller Übergriffe mittlerweile mit insgesamt 21 Klagen von mehreren Frauen konfrontiert. Auch die NFL hat Ermittlungen eingeleitet.(SERVICE: Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Deshaun Watson bestreitet alle Vorwürfe

Die meisten Klagen reichten ausgebildete Masseurinnen ein, Watson soll sich den Frauen während der Behandlungen unsittlich genähert haben. Ihm werden verschiedene sexuelle Übergriffe vorgeworfen, der 25-Jährige bestreitet sämtliche Vorwürfe. "Ich habe niemals eine Frau anders behandelt als mit vollstem Respekt", hatte er Mitte März behauptet.

Frauen verteidigen Watson

Watsons Anwalt Rusty Hardin meldete sich nun zu Wort und veröffentlichte die Aussagen von 18 Frauen, die mit dem Texans-Quarterback gearbeitet haben. Diese bestätigen laut Hardin einstimmig, dass er "sie nie dazu gebracht hat, sich unwohl zu fühlen oder etwas außerhalb des Rahmens einer professionellen Massage zu verlangen."

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Des Weiteren bekräftigte er, dass die Aussagen alle freiwillig abgegeben wurden und von Frauen stammen, die insgesamt in "den letzten fünf Jahren mehr als 130 Mal mit Deshaun gearbeitet haben.

Bereits am vergangenen Freitag hatte er erklärt, er habe "starke Beweise", dass eine Klage auf einer Falschaussage beruhe. Dies stelle auch die "Glaubwürdigkeit der anderen Klagen infrage", führte Hardin aus: "Ich glaube, dass die Behauptung, Deshaun habe eine Frau zu einem sexuellen Akt gezwungen, komplett falsch sind."

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)