Strafversetzt! Auch Bottas startet hinten

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Strafversetzt! Auch Bottas startet hinten
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Wirbel um Valtteri Bottas kurz vor dem Großen Preis von Russland in Sotschi. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Der Mercedes-Pilot wird um zehn Plätze nach hinten strafversetzt. Grund ist ein Motorenwechsel.

Bottas war im Qualifying nur auf Patz sieben gefahren, startet nun also von Rang 17 - und damit in unmittelbarer Nähe von Max Verstappen. Der Motorwechsel könnte also ein taktischer Schachzug von Mercedes sein, die Aufholjagd des Niederländers zu behindern.

Verstappen verzichtet auf Quali-Runde

Hintergrund: Pro Saison sind eigentlich nur drei sogenannte Power Units erlaubt. Die Regel soll die Effizienz der Hybridmotoren unterstreichen und Kosten senken.

Verstappen hatte wie Charles Leclerc (Ferrari) und Nicholas Latifi (Williams) bereits eine Strafversetzung ans Ende des Feldes in Kauf nehmen müssen, weil er einen kompletten Satz an neuen Motorenelementen eingebaut bekommt. Der Red-Bull-Pilot verzichtete auf eine schnelle Runde im Qualifying, stimmte sein Auto voll auf das Rennen ab.

Lewis Hamilton konnte die Gunst der Stunde in der Quali nicht nutzen, er setzte seinen Mercedes erst gegen die Bande der Boxengasse und dreht sich dann auch noch in der letzten Kurve. Hamilton startet nur auf Rang vier, hinter Lando Norris (McLaren), Carlos Sainz (Ferrari) und George Russell (Williams).

Bottas klagt über Hamiltons Crash

Hamiltons Patzer sei laut Bottas auch dafür verantwortlich gewesen, dass er es ursprünglich nur auf Rang sieben schaffte. Beim Unfall der Briten fuhr er unmittelbar hinter seinem Teamkollegen und es kam zu einer Verzögerung.

„Wir hatten in der Boxengasse ein Problem mit Lewis‘ Auto, sodass ich zwei Runden verpasst habe, nur eine bekommen habe und so die Reifen nicht zum Arbeiten gebracht habe“, behauptete der. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

„Ich denke, die zweite Runde wäre ein ziemlich großer Schritt gewesen. Das war heute der größte Unterschied und die größte Enttäuschung“, führte Bottas weiter aus: „Ich konnte mich nicht richtig auf den Reifen stützen. Gegen Ende der Runde wurde es besser, aber dann kam schon die karierte Flagge.“

Ohne Hamiltons Crash hätte er seiner Meinung nach eine Chance auf die Pole Position gehabt. Nun muss er sich also durch das Feld nach vorne kämpfen.

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