Nach Streit mit Lukaku: Ibrahimovic sagt aus

SID
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Nach hitzigen Wortgefechten zwischen den Star-Stürmern Zlatan Ibrahimovic und Romelu Lukaku ermittelt nun die Staatsanwaltschaft des italienischen Fußballverbands (FIGC). Ibrahimovic wurde am Freitag befragt, wie italienische Medien berichteten. Erwartet wird, dass auch Lukaku vernommen wird. Die beiden waren während des Mailänder Derbys zwischen dem AC und Inter (1:2) im Pokal-Viertelfinale aneinandergeraten.

AC-Stürmer Ibrahimovic und Inters Lukaku, die einst zusammen für Manchester United spielten, gerieten kurz vor der Halbzeit in einen Streit. Dieser eskalierte, als "Ibra" seinen einstigen Klubkollegen als "kleinen Esel" beschimpfte. Beide sahen zunächst die Gelbe Karte, Ibrahimovic flog später mit Gelb-Rot vom Platz. Inter entschied in Überzahl das Viertelfinale mit 2:1 für sich.

Zu den Befragungen durch die FIGC-Ermittler war nun auch der Schiedsrichter der Partie, Paolo Valeri, geladen, um seine Entscheidungen zu erläutern. Video- und Tonaufnahmen sollen zudem geprüft werden. Das FIGC-Sportgericht hatte beide Spieler zunächst für ein Pokalspiel gesperrt.