Streit um Doppelgänger in Werbung: Max Verstappen geht leer aus

Ruben Zimmermann
motorsport.com

Max Verstappen ist als Verlierer aus einem Rechtsstreit mit einer Supermarktkette hervorgegangen. Der Niederländer hatte gegen die Kette namens Picnic geklagt, weil diese im Jahr 2016 einen Verstappen-Doppelgänger in einer Werbung eingesetzt hatte. Der Red-Bull-Pilot sah seine Rechte verletzt und forderte eine Entschädigung in Höhe von 350.000 Euro.

Bereits im Jahr 2018 wurde Picnic tatsächlich zu einer Zahlung in Höhe von 150.000 Euro verurteilt. Man ging daraufhin in Berufung - mit Erfolg. Das Urteil wurde nun gekippt. Laut 'nltimes.nl' heißt es in der Urteilsbegründung, dass der Schauspieler in dem Werbespot eindeutig nicht Verstappen selbst gewesen sei und dass es sich um eine Parodie handelte.

Kurios: Auch Verstappen selbst hatte 2018 Berufung eingelegt, weil er die Entschädigung als zu gering ansah. Nun geht er komplett leer aus. Das fragliche Video, das ursprünglich auf Facebook hochgeladen wurde, ist dort übrigens schon längst nicht mehr zu finden. Es wurde unmittelbar gelöscht, nachdem der Streit mit Verstappen begonnen hatte.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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