Streit um Drogba: Elfenbeinküste zieht vor den CAS

SID
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Nachdem die Präsidentschafts-Kandidatur des ivorischen Fußballidols Didier Drogba (42) abgelehnt und der Wahlprozess vom Weltverband FIFA gestoppt wurde, will der Verband der Elfenbeinküste (FIF) gegen diese Entscheidung nun vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen. Das gab die FIF am Dienstag bekannt.

Man sehe sich zu diesem Schritt "gezwungen", nachdem die FIFA "auf die verschiedenen Anträge auf Aufhebung der Aussetzung des Wahlprozesses nicht reagiert" habe. Die FIF betrachte "dieses Schweigen" als "Ablehnung ihres Antrages".

Die Wahlkommission hatte die Kandidatur von Drogba abgelehnt, da angeblich nur zwei von vier erforderlichen Vereinen den ehemaligen Stürmer unterstützten. Die FIFA hatte den Wahlprozess daraufhin aussetzen lassen.

Augustin Sidy Diallo, der sich nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wiederwahl stellte, die Verbandsgeschäfte aber zunächst weiterführte, verstarb in Folge einer Erkrankung am 21. November.