Stroll: Racing Point "andere Kategorie" als Williams

Norman Fischer
motorsport.com

Nach einem Jahr am Ende des Feldes bei Williams fand sich Lance Stroll 2019 in einem deutlich besseren Umfeld wieder. Mit dem von Papa Lawrence finanzierten Racing-Point-Team musste der Kanadier dem Feld nicht mehr hinterherfahren, sondern konnte die Punkteränge anvisieren. "Es war wie eine andere Kategorie", vergleicht er den RP19 mit dessen Williams-Vorgänger.

Für ihn ist Racing Point ein viel konkurrenzfähigeres Umfeld, wie er sagt. "Es ist eine tolle Gruppe von Ingenieuren, und es ist einfach großartig, mit ihnen zu arbeiten." Trotzdem weiß er auch, dass in der abgelaufenen Saison noch nicht alles so lief, wie es sein sollte.

"Siebter ist nicht das, wo wir sein wollten", betont Stroll. Er selbst brachte sich im Qualifying häufig in eine schlechte Ausgangsposition, doch auch von seinem Team fordert er Verbesserungen. "Wir haben einige gute Upgrades gebracht, aber wir müssen jetzt den nächsten Schritt machen, um mit McLaren um Rang vier zu kämpfen."

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Das scheint das Ziel des ehemaligen Force-India-Teams zu sein, das vor der Insolvenz zweimal Best of the Rest hinter den Topteams wurde. 2019 sei eine Übergangssaison gewesen, weil man immer noch an den Folgen der Insolvenz zu knabbern hatte, weil die Entwicklung in einer wichtigen Phase aufgrund fehlender Finanzen nicht weitergehen konnte.

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2020, da ist Stroll überzeugt, wird repräsentativ sein, was das Team über den Winter bewerkstelligen kann und wie stark man dann in Melbourne auftreten wird. "Ich denke, dass wir uns alle auf das kommende Jahr freuen - und ein Teil davon zu sein, ist echt aufregend. Wir freuen uns auf 2020, denn wir haben da noch unerledigte Geschäfte offen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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