Studie: Diese Bundesligisten sind in ihrer Existenz bedroht

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Am Samstag starten Bundesliga und zweite Liga wieder mit dem Spielbetrieb. Für viele Klubs ist das die Rettung vor dem Ruin.

Studie: Diese Bundesligisten sind in ihrer Existenz bedroht
Studie: Diese Bundesligisten sind in ihrer Existenz bedroht

Doch trotz der nun fließenden TV-Gelder, die Corona-Pause hat bei diversen Klubs große finanzielle Missstände offenbart. So ist eine Studie nun zu dem Ergebnis gekommen, dass insgesamt sechs Klubs der höchsten beiden deutschen Spielklassen in ihrer Existenz bedroht sind. 

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Zu diesem Resultat kommt eine Erhebung der Leipzig Graduate School of Management in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Odgers Berndtson. Demnach sei die deutsche Liga "im internationalen Vergleich nachweislich die solideste Liga". Trotzdem sind mit dem FC Schalke 04, dem SC Paderborn und Union Berlin gleich drei Erstligisten "existenzgefährdet". 

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Mehr Nachwuchsarbeit erforderlich

Aus der zweiten Liga sind der 1. FC Nürnberg, der VfL Osnabrück und der Karlsruher SC betroffen. Zudem sind sieben weitere Zweitligaklubs bedroht, in diese Kategorie hinein zu geraten, wenn sie nicht ihre Ausrichtung ändern.

Die Studie legt den nicht nachhaltig wirtschaftenden Vereinen zudem konkrete Verbesserungen nahe. Unter anderem soll das Eigenkapital gestärkt und die Einnahmequellen verbreitert werden. "Der Zugang strategischer Investoren ist zu ermöglichen."

Zudem kritisieren die Verfasser, dass die Klubs mit sämtlichen Finanzdaten nicht transparent genug umgehen. Demnach wird es "unausweichlich" sein, sich in diesem Bereich mehr zu öffnen. Dazu müssten auch Überwachungsgremien wie der Aufsichtsrat unabhängiger gestaltet werden.

Auch die Ausrichtung der Klubs hin zu mehr Nachwuchsarbeit sollte erfolgen, um "eine Durchlässigkeit zum Profiteam hin zu gewährleisten." Dies sei der einzige Weg, um "die Abhängigkeit von den Auswüchsen des Transfermarkts" zu durchbrechen.

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