Super GT 2020 erstmals seit 17 Jahren ohne Auslandsrennen

Heiko Stritzke
motorsport.com

Von zwei auf null: Eigentlich sollte die Super GT 2020 erstmals seit 2004 wieder zweimal im Ausland fahren. Aufgrund der COVID-19-Krise wurde nun stattdessen der erste Kalender ohne Auslandsrennen seit 2003 präsentiert. Damals hieß die Serie noch Japanische GT-Meisterschaft (JGTC).

Die Saison 2020 wird auf lediglich drei Strecken stattfinden: Fuji, Suzuka und Motegi. Ursprünglich war geplant, das Saisonfinale an Weihnachten in Buriram in Thailand auszurichten. Nach Absprache mit dem lokalen Veranstalter in Buriram wurde aber kurzerhand das Auslandsrennen gestrichen.

In Thailand herrscht aufgrund der COVID-19-Pandemie seit März Ausnahmezustand. Momentan dürfen nicht einmal ausländische Passagiermaschinen im südostasiatischen Königreich landen.

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In die Bresche springt noch einmal der Fuji Speedway, der damit alleine vier Rennwochenenden ausrichtet. Das hat es in der 27-jährigen Geschichte von JGTC und Super GT noch nie gegeben - lediglich 2003 gab es vier Einzelrennen auf dem Fuji Speedway, weil eines der drei Wochenenden aus zwei Sprintläufen bestand.

Die weiteren Läufe teilen sich Motegi und Suzuka auf. Eine kleinere Streckenauswahl gab es nur in der JGTC-Debütsaison 1993, als dreimal in Fuji und einmal in Suzuka gefahren wurde. Mindestens die ersten vier Läufe werden als Geisterrennen ohne Zuschauer ausgetragen.

Super-GT-Kalender 2020

18./19. Juli – Fuji Speedway
8./9. August – Fuji Speedway
22./23. August – Suzuka Circuit
12./13. September – Twin Ring Motegi
3./4. Oktober – Fuji Speedway
24./25. Oktober – Suzuka Circuit
7./8. November – Twin Ring Motegi
28./29. November – Fuji Speedway

Mit Bildmaterial von Masahide Kamio.

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