Olympia-Schwimmerin teilt gegen ehemalige Lehrkraft aus

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Viele Olympioniken danken ihren Trainern, Eltern oder auch Lehrern. Doch diese Kanadierin hat nach ihren Medaillen eine etwas andere Botschaft an eine ehemalige Lehrkraft.

Medaillengewinn mit Seitenhieb gegen ehemalige Lehrkraft: Schwimmerin Penny Oleksiak (Bild: REUTERS/Kai Pfaffenbach)
Medaillengewinn mit Seitenhieb gegen ehemalige Lehrkraft: Schwimmerin Penny Oleksiak (Bild: REUTERS/Kai Pfaffenbach)

Eigentlich hätte die kanadische Schwimmerin Penny Oleksiak allen Grund zur Freude nach ihrem Auftritt in Tokio. Schließlich reist sie von den Olympischen Spielen mit einer Silber- und zwei Bronzemedaillen zurück nach Toronto. Schon in Rio hatte sie 2016 als 16-Jährige Gold und Silber geholt. Doch anscheinend gab es da noch etwas, das die inzwischen 21-jährige Oleksiak loswerden wollte.

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In einem Tweet wandte sie sich an eine ehemalige Lehrkraft und teilte heftig aus (ohne allerdings den Namen der Lehrkraft zu nennen). "Ich habe gerade 'Kanadas erfolgreichste Olympionikin' gegoogelt und mein Name tauchte auf", schrieb Oleksiak in dem Tweet. "Ich will mich bei meiner Highschool-Lehrkraft bedanken, die mir riet, mit dem Schwimmen aufzuhören und mich auf die Schule zu konzentrieren, weil ich durch schwimmen nichts erreichen könne." Triumphierend fügte sie hinzu: "Das ist es, woraus Träume gemacht sind."

Auch wenn die Lehrkraft namentlich nicht erwähnt wurde, dürften zumindest die meisten damaligen Mitschüler wissen, um welche Lehrkraft an der Monarch Park Collegiate Highschool in Toronto es sich handelt. Doch die Olympia-Schwimmerin wollte den Tweet keinesfalls als generelle Kritik an Lehrern verstanden wissen. Anderthalb Stunden nach dem kleinen Seitenhieb meldete sie sich erneut auf Twitter zu Wort. "Meine Schwester ist Lehrerin und ich sehe jeden Tag, wie sie Kinder inspiriert", tweetete Oleksiak. Viele ihrer Lehrer hätten ihre Vision erkannt und sie unterstützt. Nur eben diese eine Lehrkraft nicht: "Diese Lehrkraft hat mich konstant nach unten gezogen. WOAT." Die Abkürzung steht für "Worst of all time" - schlimmste (Lehrkraft) aller Zeiten.

Die User verstanden die süße Rache jedenfalls zum Großteil sehr gut und teilten den Original-Tweet fast 11.000 mal. "Du hast es ihnen gezeigt", schrieb ein User in den Kommentaren. Und ein anderer fügte hinzu: "Ich hoffe nur, die Lehrkraft gibt jetzt nicht damit an, dich damals unterrichtet zu haben."

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