Suzuki: Kevin Schwantz gesteht, dass er bei Yamaha und Honda anklopfte

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Kevin Schwantz bescherte Suzuki in der Motorrad-WM-Saison 1993 den Titel bei den 500ern. In seiner kompletten WM-Karriere fuhr Schwantz für Suzuki. Deshalb war er auch nach seiner aktiven Karriere oft als Markenbotschafter unterwegs. Heutzutage trifft man den US-Amerikaner immer wieder in der Suzuki-Box an. Rückblickend gesteht er, dass er sich zwei Mal nach Alternativen zu Suzuki umsah.

"Ich versuchte, 1989 eine Yamaha zu bekommen. Ich wollte eine Yamaha fahren, um Wayne Rainey mit der gleichen Maschine zu besiegen, die er fuhr. Das ging sich aber nie aus", bemerkt Schwantz im Gespräch mit 'MotoGP.com'.

Der Flirt mit Yamaha war nicht der einzige Fluchtversuch von Suzuki. "Ende 1991 unterhielt ich mich ein bisschen mit Erv Kanemoto, um eine Honda zu fahren. Es war also nicht so, dass ich es nicht probiert habe. Doch es kam nie alles zusammen", kommentiert er.

"Ich stecke vollstes Vertrauen in die Suzuki-Ingenieure. Einige der Mitarbeiter arbeiten jetzt immer noch und beschäftigen sich mit der Maschine, die Alex (Rins) fährt", erklärt Schwantz. "Ich wusste, dass sie das beste Motorrad von allen bauen konnten. Dazu war der Einsatz des kompletten Teams notwendig. Das ist auch jetzt der Fall."

Mit Bildmaterial von LAT.

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