MvG hadert trotz Sieg - Suzuki lässt Price zittern

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Michael van Gerwen wirft nur knapp am 100er Average vorbei!

"Mighty Mike" zeigt sich auch beim Grand Slam of Darts schon wieder in bestechender Form. In seinem Auftaktmatch gegen Jim Williams lässt der Darts-Superstar nichts anbrennen und gewinnt locker mit 5:2.


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Besonders beeindruckend ist dabei sein Dreier-Average von 97,89 Punkten. Dazu zeigte er seinen Fans noch zwei 180er und warf insgesamt neun Mal 140 oder mehr Punkte. Das Match besiegelte er stilecht mit einem 145er Checkout.

Lediglich bei der Checkout-Quote hat MvG noch Luft nach oben. Da lag er bei unter 40 Prozent.

Aus diesem Grund war der Niederländer selbst noch nicht ganz zufrieden mit seinem Spiel. "Ich habe heute nicht mein bestes Spiel abgeliefert. Aber ich hatte gute Momente. Zum Glück hat auch mein Gegner heute nicht alles ans Board gebracht, was er draufhat."


Daher überwog die Freude über den geglückten Auftakt, die Leistung muss aber noch besser werden. "Es ist ein guter Start in die Gruppe. Ein Sieg ist immer gut. Aber man muss auch selbstkritisch sein, sonst wird man nicht besser auf diesem Niveau."

Wade per Knaller zum Matchgewinn

Der diesjährige Masters-Finalist steigt mit einem lockeren 5:2 gegen Wesley Harms in den Grand Slam of Darts ein.

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Dabei läuft das Match für "The Machine" aber eher unter dem Motto 'Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss'. Der Engländer lieferte kein starkes Match ab, sondern tat einfach das, was nötig war, um zu gewinnen.

Nach dem schnellen Break zum 2:0 hatte er die Kontrolle über das Spiel und sah beim 3:0 bereits wie der sichere Sieger aus. Dann wurde sein Spiel allerdings etwas ungenau und "Sparky" nutzte diese Phase, um auf 2:3 zu verkürzen.


Wade ließ sich davon allerdings nicht verunsichern und zog das Tempo nun wieder etwas an. Am Ende stand ein ungefährdeter Erfolg und die Gewissheit, dass das noch nicht der wahre Wade gewesen sein dürfte, will er um den Titel mitspielen. Mit seinem 140er Checkout zum Matchgewinn hat er bewiesen, dass das Potenzial vorhanden ist.


Machtdemonstration des Flying Scotsman

Zum Auftakt verpasst der zweimalige Weltmeister Gary Anderson nur knapp den Whitewash. Gegen Dave Parletti heißt es am Ende 5:1 für den Schotten, der damit seine starke Form unter Beweis stellt.


Gleich im ersten Leg nahm der 49-Jährige seinem 13 Jahre jüngeren Kontrahenten den Anwurf ab und machte so klar, wer hier das Sagen am Oche hat.

Besonders bitter schien der Abend für den Engländer im vierten Leg zu werden. Bei 161 hatte er die Möglichkeit, das Leg auszumachen und damit den ersten Punkt aufs Scoreboard zu bringen. Aber beim dritten Wurf prallte der Darts vom Draht des Bulls ab und verhinderte somit den Checkout.

Aber wenigstens konnte er sich ein Leg später dafür belohnen, dass er nicht aufgab und verhinderte immerhin die Zu Null-Niederlage.

White-Sieg mit Zitter-Faktor!

Zum Autakt musste Ian White mal kurz tief durchatmen. Zwar setzte er sich gegen Steve Lennon souverän mit 5:2 durch, hatte beim Stand von 1:2 aber eine kleine Krise zu meistern.

Sein irischer Kontrahent hatte die Chance, zum 3:1 davonziehen, konnte aber seine Leg-Darts nicht verwandeln. Damit nutzte White die unverhoffte Chance und holte sich doch noch seinen Anwurf zum 2:2.


Das war gleichzeitig auch die Entscheidung im Match. Danach zog der 49-Jährige direkt auf 4:2 davon. Im finalen Leg zum 5:2 hatte er zwar nochmal etwas Probleme mit der Zielsicherheit, aber Lennon hatte nichst mehr entgegenzusetzen und musste sich seinem Schicksal ergeben.

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Die Checkout-Quote beider Spieler zeigt, mit welchen Problemen sie im Spielö zu kämpfen hatten. Während White immerhin noch fünf seiner 14 Versuche verwandeln konnte, gelang dies Lennon gerade einmal bei zwei seiner zehn Chancen.

Mikuru Suzuki schrammt an der Sensation vorbei

Zum Auftakt in den Grand Slam of Darts bringt die Japanerin den Titelverteidiger Gerwyn Price mächtig ins Schwitzen. Erst nach viel Zittern kann sich der Waliser mit 5:3 durchsetzen. (Alle Infos zum Grand Slam of Darts)


Bereits im ersten Leg musste Price kämpfen, um seinen Anwurf zu behalten. Mit etwas mehr Glück und besseren Nerven hätte Suzuki dort bereits das erste Break holen können.


Aber im Laufe des Matchs wirkte sie immer sicherer und sorgte im zweiten Leg auch für die ersten 180 des Duells. Es entwickelte sich ein Hin und Her, bei dem beide Seiten ihre Anwürfe durchbrachten, aber auch imemr wieder in Gefahr gerieten, ein Break zu kassieren.

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Beim Stand von 4:3 für Price kassierte die Nummer 2 der BDO-Damen-Rangliste dann aber das entscheidende Break. Am Ende entschied der etwas höhere Dreier-Average zugunsten von Price (88,21:84,24). Bei der Checkout-Quote lag Suzuki sogar knapp vorne, hatte mit drei von elf erfolgreichen Doubles aber ebenfalls eine unterirdische Quote, die von Price allerdings mit fünf von 20 sogar noch unterboten wurde.


O'Connor feiert Auftaktsieg

Im ersten Spiel der Abendsession holt sich William O'Connor seinen ersten Sieg. Gegen Darren Webster wirft sich der Ire mit 5:3 zum Erfolg.

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Nach einem etwas nervösen Auftakt beider Spieler, der in zwei Breaks in den ersten beiden Legs mündete, erarbeitete sich O'Connor zunehmend Vorteile. Allein seine drei 180 zeigen, auf welcher Seite die höhere Qualität beheimatet war. Allerdings zahlte sich diese erst im achten Leg aus.


Dort holte sich der 33-Jährige das entscheidende Break und brachte dies dann bei eigenem Anwurf nach Hause. Dabei schrammte er mit 98,87 nur knapp an einem Dreier-Average über 100 vorbei.

Adrian Lewis schlug Ross Smith am Abend mit 5:2, Dimitri van den Bergh unterlag Robert Thornton mit 4:5.

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