Suzuki: MotoGP-Kundenteam für 2022 trotz Coronavirus weiterhin ein Thema

Sebastian Fränzschky
motorsport.com

Seit einigen Jahren wird über ein mögliches Suzuki-Kundenteam gesprochen. Im Gegensatz zu Honda, Yamaha, Ducati und KTM setzt Suzuki lediglich zwei Fahrer ein und kann demzufolge auch nur auf deren Erfahrungen zurückgreifen. Mehr Fahrer würden Suzuki mit mehr Informationen versorgen. Doch ein Kundenteam ist aktuell nicht in Sicht.

Durch die Coronavirus-Pandemie überdenken einige Hersteller ihre Rennsport-Aktivitäten. Suzuki bekräftigte das MotoGP-Engagement, indem die Fahrerverträge von Alex Rins und Joan Mir vorzeitig verlängert wurden. Welche Planungen gibt es beim Thema Kundenteam?

"Es gab bei uns die Idee, das 2022 umzusetzen. Das Thema liegt noch auf dem Tisch", stellt Teammanager Davide Brivio klar. "Zuletzt konzentrierten wir uns darauf, die Vereinbarungen mit den Fahrern zu besprechen, Jetzt können sich die Spitzenmanager um die wichtigen Themen des Unternehmens kümmern."

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"Dann werden wir in ein paar Wochen vielleicht wieder Gespräche führen und uns anschauen, wie die Situation aussieht", bemerkt Brivio, der sich ein privates Suzuki-Team wünscht.

"Es ist nach wie vor alles offen. Wir arbeiten daran. Es ist eine Sache, die unsere Rennabteilung nach wie vor machen möchte. Wir müssen das aber von den Spitzenmanagern absegnen lassen. Es ist schwierig, jetzt etwas Konkretes zu sagen. Wir müssen abwarten", so der Italiener.

Mit Bildmaterial von LAT.

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