Taekwondo: DTU hofft auf bis zu drei weitere Olympia-Tickets

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Taekwondo: DTU hofft auf bis zu drei weitere Olympia-Tickets
Taekwondo: DTU hofft auf bis zu drei weitere Olympia-Tickets

Ein Startplatz ist schon sicher, bis zu drei weitere sollen folgen: Beim europäischen Qualifikationsturnier in Sofia können sich an diesem Wochenende drei deutsche Taekwondo-Kämpfer ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) sichern.

Neben dem über die Weltrangliste bereits sicher qualifizierten Alexander Bachmann (Stuttgart/+87 kg) haben auch Tahir Gülec (Nürnberg/-80 kg), Lorena Brandl (Pförring/+73 kg) und Ela Aydin (Dachau/-49 kg) die Chance auf das Ticket. Dazu müssen die drei Athleten jeweils in ihrer Gewichtsklasse das Finale erreichen.

"Wir sind top vorbereitet und hoffen, dass mindestens einer durchkommt", sagte Bundestrainer Georg Streif dem SID: "Tahir müsste wohl den Vize-Weltmeister und den Weltmeister besiegen und bräuchte einen super Tag, auch Ela hat wohl eine hochkarätige Gegnerin. Lorena reicht ein Sieg im Halbfinale."

Für Gülec, der 2016 in Rio das Viertelfinale erreichte, wäre es bereits die dritte Teilnahme. "Ich fühle mich in guter Verfassung, um ein Ticket für Olympia zu lösen", sagte er: "Die Qualifikation bedeutet mir, dass ich die Möglichkeit bekomme, endlich die olympische Medaille zu gewinnen."

Aydin gewann bei der EM Mitte April an gleicher Stelle Bronze und sicherte der Deutschen Taekwondo-Union (DTU) damit die einzige Medaille. Brandl scheiterte im Viertelfinale. "Die EM war ein Dämpfer, aber da waren wir auch von sehr vielen Coronafällen geplagt", sagte Streif.

Hasim Celik (Nürnberg/+75 kg) will sich in Sofia für das erste paralympische Taekwondo-Turnier (3. bis 5. September) qualifizieren. In den Para-Klassen qualifiziert sich nur der Sieger der jeweiligen Gewichtsklasse für die Spiele.

Ursprünglich hätte das Qualifikationsturnier bereits am 30. und 31. Januar stattfinden sollen. Wegen der Pandemie wurden die Wettbewerbe damals kurzfristig verschoben.

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