Talent-Duo arbeitet am Olympia-Traum

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Talent-Duo arbeitet am Olympia-Traum
Talent-Duo arbeitet am Olympia-Traum
Talent-Duo arbeitet am Olympia-Traum

Diese Action im Sand kann sich mit den ganz großen Events messen - nicht nur allein, weil die Elite am Start ist: (SERVICE: SPORT1 zeigt Beach-Highlights LIVE)

Das Beachvolleyball-Turnier “King of the Court” (noch bis 22. August LIVE im TV und Stream auf SPORT1) feiert am Hamburger Rothenbaum in diesen Tagen gerade seine Premiere in Deutschland - genauso wie Beachvolleyball-Nachwuchstalent Giulia Deißenberger mit ihrer Partnerin Tabea Schwarz. (alle Sendezeiten in der Übersicht)

Eine Teilnahme, die das bayerische Duo erst einmal verarbeiten muss. Als die heute 20 Jahre alte Deißenberger mit sieben anfing, Volleyball zu spielen, hätte sie nie gedacht, einmal auf einer solch großen Bühne aufzutreten.

Vom Bundespokal über den ersten Tour-Auftritt in Stuttgart ging es für Deißenberger und Schwarz nun nach Hamburg. “Stuttgart war schon aufregend, dort durften wir das erste Mal Tour-Luft schnuppern, aber das war nichts gegen das Turnier hier. Das ist einfach eine ganz andere Nummer”, betont Deißenberger, die für Schwarz vor allem ein Ruhepol ist.

Schwarz selbst ist wie ihre Kollegin 20 Jahre alt und spielt in der Halle beim SV Lohhof in der 2. Bundesliga. Zudem studiert sie in München Sport und Englisch, nachdem sie zuvor zwei Jahre im College in den USA Volleyball für die San José State University gespielt hatte.

Deißenberger studiert ebenfalls, Jura hat es ihr angetan. 2019 stattete sie dem Stadion am Rothenbaum bereits zur Weltmeisterschaft einen Besuch ab. Ihre Gedanken damals: “Wenn man hier spielt, das ist schon krass.”

Zwei Jahre später ist ihr Traum wahr geworden und Deißenberger, die beim TV Bad Tölz großgeworden ist, genießt die Turnierstimmung in vollen Zügen: " Die Atmosphäre ist einfach der Wahnsinn, das Stadion, Hamburg, ist einfach eine gute Atmosphäre.” (Alles Wichtige zum Beachvolleyball auf SPORT1)

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Nachdem die Nervosität am Anfang noch deutlich zu spüren war, kehrte bei Deißenberger und Schwarz während des Einlaufs mit den anderen Teams nach und nach Gelassenheit ein, sodass die Zeit auf dem Feld zu einem richtigen Highlight wurde.

Das lag aber auch an den namhaften Gegnerinnen: " Jedes nationale Team, gegen das wir hier spielen, wie Karla Borger/Julia Sude und Victoria Bieneck/Isabel Schneider... Verrückt, dass man an denen so nah dran ist”, schwärmt Deißenberger.

Unterkriegen lassen wollten sich die Bayerinnen von den Profis aber nicht: " Wir haben uns sehr auf Hamburg gefreut, nehmen es gerne als Tour-Stopp mit und wollen Spaß haben und schauen, was geht. Abschießen lassen wollten wir uns aber natürlich nicht, sondern schon zeigen, was wir in der Saison so gemacht und trainiert haben”, stellt das Nachwuchstalent klar, dessen Vater sie eigentlich zum Skisport leiten wollte.

“Es ist toll, nach einer langen Saison hier als Abschluss spielen zu dürfen”, pflichtet ihr Schwarz bei.

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Auch wenn für Deißenberger und Schwarz, die sich in Phase 1 des Turniers mit starken Leistungen durchsetzen konnten, in der Gruppenphase Schluss war und ein Treffen mit Vorbild Laura Ludwig leider nicht zustande kam, blickt das Duo vom SV Lohhof optimistisch in die Zukunft: “Vielleicht sind wir ja bei Olympia 2028 in Los Angeles dabei. Mehr geht nicht, das wäre ein absoluter Gänsehautmoment für uns.”

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