Tedesco setzt auf Wiedergutmachung

Tedesco setzt auf Wiedergutmachung
Tedesco setzt auf Wiedergutmachung

Trainer Domenico Tedesco vom kriselnden Pokalsieger RB Leipzig setzt zum Auftakt der Champions League gegen Schachtar Donezk (Dienstag, 21.00 Uhr/DAZN) auf Wiedergutmachung für den Fehlstart in der Bundesliga. "Natürlich sind das nicht unsere Ansprüche. Ich bin der Erste, der damit nicht zufrieden ist", sagte Tedesco am Montag.

RB hat nach fünf Ligaspielen erst fünf Punkte auf dem Konto. Am Samstag erreichte das Team beim desaströsen 0:4 in Frankfurt einen sportlichen Tiefpunkt.

Der Auftritt bei der Eintracht, sagte Tedesco, sei "ein Novum" gewesen. "Wir haben alles vermissen lassen, in den Spielen davor nicht", sagte er. Die Kritik bezüglich fehlender Mentalität bei seiner Mannschaft relativierte Tedesco: "Das war auf ein Spiel bezogen."

Die aufkommende Trainerdebatte in Leipzig versucht Tedesco zu ignorieren. "Ich lese das nicht. Ich kriege es dann in Briefings mit. Das gehört dazu. Es ist sehr schnelllebig", sagte Tedesco: "Ich versuche mich mit Arbeit im Sinne von Spielvorbereitung abzulenken. Ich freue mich auf die Englischen Wochen. Das ist, was Spaß macht."

Im Umfeld wird bereits spekuliert, Tedesco dürfe sich zum Start der Königsklasse keine weitere Niederlage erlauben. Mit dem früheren Gladbacher und Dortmunder Trainer Marco Rose, der einst Schwesterklub RB Salzburg trainierte und in Leipzig lebt, wird sogar schon ein möglicher Nachfolger ins Spiel gebracht.

Den Gegner aus der Ukraine will Leipzig nicht unterschätzen. "Sie sind in der Ukraine absolut bestimmend. Sie haben eine gute Mannschaft und sind in der Lage, uns wehzutun. Sie haben ein sehr gutes Flügelspiel", sagte Tedesco.