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Ministerium ruft Thiem zu Impfung auf

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Ministerium ruft Thiem zu Impfung auf
Ministerium ruft Thiem zu Impfung auf

Das österreichische Gesundheitsministerium hat den Top-Tennisspieler Dominic Thiem aufgefordert, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

Anfang Oktober hatte der 28-Jährige Bedenken wegen der Impfung geäußert. Auch Topspieler wie der Weltranglistenerste Novak Djokovic (Serbien) und Stefanos Tsitsipas (Griechenland/Nr. 3) stehen der Impfung kritisch gegenüber und hatten damit eine Debatte ausgelöst.

Der derzeit verletzte Thiem hatte Anfang Oktober gesagt, dass er auf den Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Novavax warten wolle, das eine andere Technologie für seinen Impfstoff verwende.

Thiem unter Umständen bereit für zugelassene Impfstoffe

Der US-Open-Sieger von 2020 sei aber auch offen für schon zugelassene Impfstoffe, falls er keine andere Wahl habe. Gesundheitsminister und Arzt Wolfgang Mückstein bot Thiem nun ein Gespräch an, „um seine Unsicherheiten zu beseitigen“.

Konventionelle, sogenannte "inaktivierte" Impfstoffe, werden wohl nicht vor 2022 zur Verfügung stehen. Zudem gebe es "keinen Beweis dafür, dass sie irgendwelche Vorteile gegenüber den derzeitigen Impfstoffen haben", sagte Mückstein.

Im Vorfeld der Australian Open (17. bis 30. Januar) steht die Frage der Impfung im Mittelpunkt der Diskussionen im Welttennis. Der australische Bundesstaat Victoria hatte am Mittwoch sein klares Nein zur Einreise ungeimpfter Tennisprofis bekräftigt.

Damit könnten die Australian Open ohne Djokovic & Co. stattfinden.

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