Test-Affäre: Lazio-Boss muss vors Sportgericht

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Claudio Lotito, Präsident und Besitzer des italienischen Fußball-Erstligisten Lazio Rom, muss sich wegen Verstößen gegen das Corona-Schutzprotokoll vor dem Sportgericht verantworten. Dies teilte der nationale Verband FIGC am Dienstag mit. Das Verfahren wurde nach einer Untersuchung gegen Lotito in Zusammenhang mit widersprüchlichen Testergebnissen bei Spielern des Vereins aufgenommen.

Die Affäre, in der besonders mehrere wechselhafte Testresultate bei Lazios Stürmerstar Ciro Immobile aufgefallen waren, sorgt seit Ende Oktober für Aufsehen. Im Fokus der Ermittlungen steht die Frage, ob Lotito einen befreundeten Chef eines Labors in Avellino zur Vertuschung positiver Ergebnisse angestiftet hat. Sollten die Vorwürfe bestätigt werden, drohen dem Klub harte Strafen, ein Punktabzug oder gar der Zwangsabstieg in die Serie B.