Testfahrer macht sich über Schumacher und Mazepin lustig

SPORT1
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Testfahrer macht sich über Schumacher und Mazepin lustig
Testfahrer macht sich über Schumacher und Mazepin lustig

Das Formel-1-Rennen in Bahrain war nicht nur der Auftakt in die neue Saison der Königsklasse, sondern auch das erste Rennen für die beiden Haas-Rookies Mick Schumacher und Nikita Mazepin.

Während der Deutsche, abgesehen von einem Dreher, eine saubere Leistung bot, lief es bei seinem russischen Teamkollegen alles andere als rund.

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Bereits in der dritten Kurve der ersten Runde verlor er die Kontrolle über seinen Boliden und krachte in die Streckenbegrenzung. Mazepin selbst ärgerte sich maßlos über seinen Auftritt, zumal sein Haas in den Trainingseinheiten zuvor und auch im Qualifying bereits mehrfach ausgebrochen war. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Einer, der sich das Rennen und die Leistung der Youngster offenbar ganz genau angeschaut hat, ist Jack Aitken.

Der Williams-Testfahrer konnte sich ob der Performance des Russen und dem Dreher von Schumacher in Runde vier ein wenig Schadenfreude nicht verkneifen. So schrieb er auf Twitter: "Da fühle ich mich im Hinblick auf die Runden, die ich vor meinem Dreher geschafft habe, gleich viel besser." (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Aitken macht sich über Haas-Rookies lustig

Hintergrund: Aitken sprang beim Bahrain-GP der vergangenen Saison für George Russell ein, der wiederum den an Corona erkrankten Lewis Hamilton bei Mercedes vertrat. In der Zielkurve der 61. von 87 Runden crashte er nach einem ähnlichen Fehler, wie ihn Schumacher gemacht hatte, in die Mauer.

"Ich habe einen Fehler gemacht", erklärte Schumacher seinen Lapsus: "Ich war einfach zu optimistisch, was den Grip betrifft, den wir nach dem Startabbruch und dem Safety-Car und so weiter hatten."

Der Deutsche zeigte sich angesichts seiner Gesamt-Leistung indes zumindest halbwegs zufrieden. (Die Pressestimmen zum Bahrain-GP)

"Der 16. Platz klingt besser als er ist. Wir waren ganz offensichtlich das langsamste Auto im Feld. Aber ich denke, dass wir trotzdem alles gemacht haben, was zu machen war. Wir sind alles durchgegangen, was wir uns vorgenommen hatten, und ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich das Auto besser verstehe. Das kann ich jetzt ins nächste Wochenende mitnehmen." (Rennkalender der Formel 1 2021)