Thorsten Fink: "Carlo Ancelotti ist eine Vaterfigur"

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Fink erntet trotz Pleite beim SCR Altach Lob von Austria-Präsident Wolfgang Katzian. Für Austria Wien bedeutet dies das Aus im Titelrennen.

Rückendeckung für Thorsten Fink trotz Titel-Aus

Fink erntet trotz Pleite beim SCR Altach Lob von Austria-Präsident Wolfgang Katzian. Für Austria Wien bedeutet dies das Aus im Titelrennen.

Thorsten Fink, ehemaliger Mittelfeldspieler vom FC Bayern München und heutiger Trainer von Austria Wien, glaubt an eine erfolgreiche Ära von Trainer Carlo Ancelotti beim deutschen Rekordmeister ab dem kommenden Sommer.

"Jetzt kommt Ancelotti, der Titel gewinnt", sagte der 48-Jährige gegenüber der AZ und stellte klar, welche Rolle der Italiener im Münchner Starensembles einnehmen könnte: "Er ist von außen betrachtet eher eine Vaterfigur für die Spieler. Ich habe ihn schon kennengelernt, er ist ein sehr netter Mensch."

Carlo Ancelotti wird ab kommenden Sommer Pep Guardiola an der Säbener Straße beerben. Die Mannschaft vom katalanischen Coach zu übernehmen, sei ein großer Vorteil für den Italiener, so Fink: "Guardiola hat die Mannschaft taktisch immer hervorragend eingestellt. Ich glaube, er (Ancelotti, d. Red.) kann davon profitieren, dass Guardiola da war und seine Stärken einbringen."

Nun müsse der 56-Jährige versuchen, die eigene Philosophie mit dem jetzigen Ballbesitz-Dogma zu vereinen: "Italiener sind taktisch immer top ausgebildet, ihre Mannschaften stehen defensiv gut. Wenn die Bayern eine stabile Defensive haben, ist das eine sehr gute Basis. Viel Ballbesitz und eine starke Offensive haben sie ja ohnehin immer", so Fink.

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