Anfang: "So kannst du kein Zweitligaspiel gewinnen"

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Anfang: "So kannst du kein Zweitligaspiel gewinnen"
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Anfang: "So kannst du kein Zweitligaspiel gewinnen"

Der 1. FC Nürnberg bleibt auch nach dem 8. Spieltag in der 2. Bundesliga als einzige Mannschaft ungeschlagen. Beim Hamburger SV holte der Club ein 2:2-Remis.

Werder Bremen musste unterdessen nach der Pleite gegen den HSV den nächsten Dämpfer hinnehmen und verlor mit 0:3 bei Dynamo Dresden. (DATEN: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Werder-Trainer Markus Anfang war nach der Pleite bei Sky bedient: „Es war kein gutes Spiel meiner Mannschaft, wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Wir haben nach vorne nicht diese Überzeugung gehabt, waren sehr unruhig. Wir haben viele individuelle Fehler gemacht, haben uns selbst um den Lohn gebracht. So kannst du kein Zweitligaspiel gewinnen. Ich glaube schon, dass die Jungs in der Lage sind, das besser zu bespielen, das haben sie nicht gemacht, deswegen haben wir auch am Ende verdient verloren.“

Leibold ärgert sich über Remis

HSV-Verteidiger Tim Leibold ärgerte sich unterdessen über das Remis gegen den Club: „Wir haben so viel investiert, nicht viel zugelassen, waren dann aber im letzten Drittel über die ganzen 90 Minuten nicht konsequent genug und nicht zielstrebig genug, und dann kommt so ein 2:2 zustande.“

Nürnbergs Enrico Valentini sprach von einem „gerechten Ergebnis. Hamburg hat viel Druck gemacht. Wenn wir allerdings unsere Konter ruhiger ausspielen, dann wäre auch mehr drin gewesen.“

In der dritten Sonntagspartie unterlag Hannover 96 zu Hause mit 1:2 gegen den SV Sandhausen, womit Gästetrainer Alois Schwartz ein erfolgreiches Debüt feierte. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga)

Schwartz hatte nach einem ersten Spiel als Sandhausen-Trainer viel Positives gesehen: „Das war ein hartes Stück Arbeit. Für uns war wichtig, dass wir kompakt stehen, wir wollten eine Stabilität reinkriegen und auch eine Konstanz. Wir haben das fast über 90 Minuten hinbekommen. Das ist nicht einfach hier.“

Glatzel trifft zweimal für den HSV

Nachdem Sonny Kittel nach einer Viertelstunde die erste HSV-Großchance vergeben hatte, gingen die Gäste in der 22. Minute in Führung: Valentini verwandelte einen Elfmeter nach Videobeweis. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

In der 34. Minute gelang dem HSV der verdiente Ausgleich: Nach einer Flanke von Jonas Meffert aus dem Halbfeld köpfte Robert Glatzel völlig ungehindert zum Ausgleich ein.

Wenige Sekunden nach der Pause schockte der Club den HSV erneut: Nach einer Flanke von Valentini war Lino Tempelmann – ebenfalls völlig ungedeckt – per Kopf erfolgreich.

Auch für den zweiten Ausgleich war Glatzel verantwortlich. Nach Flanke von Kittel nickte der Stürmer in der 80. Minute zum 2:2 ein. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur 2. Bundesliga)

Bremen chancenlos in Dresden

Nach drei Pleiten in Folge kehrte Aufsteiger Dresden gegen Bremen in die Erfolgsspur zurück. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Die Hausherren waren im ersten Durchgang das bessere Team, belohnten sich aber erst in der 40. Minute mit dem Führungstreffer.

Nachdem Ransford Königsdörffer den Ball aus knapp 20 Metern an die Latte geschlenzt hatte, war Christoph Daferner zur Stelle und schob mit Hilfe des Innenpfostens überlegt zum 1:0 ein.

Auch Treffer Nummer zwei ging auf das Konto von Daferner, der in der 66. Minute zur Stelle war, nachdem Mitchell Weiser im Strafraum unfreiwillig per Hacke aufgelegt hatte. Für den Schlusspunkt in Dresden sorgte Morris Schröter in der 75. Minute.

Befreiungsschlag für Sandhausen in Hannover

In Hannover verzeichneten beide Teams im ersten Durchgang je einen Aluminiumtreffer. (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

Nach einer halben Stunde landete ein Heber von Sandhausens Marcel Ritzmaier am rechten Pfosten, ehe vier Minuten später auch Hannovers Sebastian Ernst den rechten Pfosten anvisierte.

Nach der Pause hatten die Hausherren mehr vom Spiel, doch den ersten Treffer erzielten die abstiegsbedrohten Gäste.

Nach einer Ecke verlängerte Arne Sicker in der 73. Minute zu Immanuel Höhn, der völlig frei zur Führung einschoss.

Fünf Minuten später erhöhten die Gäste nach einem Patzer von Ron-Robert Zieler, der den Ball mit der Brust für Daniel Keita-Ruel auflegte, der aus 35 Metern ins leere Tor einschob.

In der 82. Minute gelang Dominik Kaiser der Anschlusstreffer, doch Sandhausen schaukelte den Sieg über die Zeit und feierte nach drei Pleiten in Folge mal wieder einen Dreier.


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