Tierische Freundschaft: Von wegen Beute!

Ben BarthmannSports Editor
Yahoo Nachrichten Deutschland

Katzen und Meerschweinchen sind eigentlich bei weitem keine Freunde. Und doch hat sich das Meerschweinchen Luis einem Rudel von mehreren Katzen angeschlossen.

Etwas Panik in den Augen, aber sonst alles ok: Luis im Katzenrudel. (Bild: Caters)
Etwas Panik in den Augen, aber sonst alles ok: Luis im Katzenrudel. (Bild: Caters)

Luis wuchs in einer etwas ungewöhnlichen Umgebung auf. Die 39-jährige Oksana Baltakiene aus Estepona (Spanien) brachte das junge Meerschweinchen früh mit ihren Sphynx-Katzen namens Puke-Chalisa, Bandita-Shani, Chikita-Mantra und Rango-Ramses zusammen. Diese akzeptieren Luis als Mitglied der Crew und so entwickelte sich eine internetwürdige Freundschaft, die inzwischen 35.000 Follower anspricht.

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Jetzt etwas Panik im Blick der Katze - eine ausgeglichene Partnerschaft. (Bild: Caters)
Jetzt etwas Panik im Blick der Katze - eine ausgeglichene Partnerschaft. (Bild: Caters)

Die offensichtliche Besonderheit der Gruppe: Sie alle sind sogenannte Nackttiere, erfreuen sich also nicht einem dichten Fell. Das ist natürlich Geschmackssache und für viele Halter ein Ausschlusskriterium. Baltakiene scheinen aber besonders die “nackten” Tiere besonders gut zu gefallen.

Wie genau sie auf die riskante Idee kam, ein junges Meerschweinchen, Luis ist erst sechs Monate alt, in ein Rudel Katzen zu legen, erklärte sie gegen Caters nicht. Wohl aber zeigte sie sich erfreut: “Die Katzen haben Luis sofort in ihrer Mitte aufgenommen und behandeln ihn wie einen Bruder.”

Angeblich soll sich Luis selbst für eine Katze halten. Was der kleine Kerl aber wirklich denkt, kann auch selbst Baltakiene nicht beantworten.

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Was macht der hier? (Bild: Caters)
Was macht der hier? (Bild: Caters)

Einzig Rango-Ramses, wer möchte es ihm bei diesem Namen verdenken, sei etwas komisch im Umgang mit Luis, habe Angst und bekomme regelrechte Panik in der Gegenwart des Meerschweinchens.

Das eigentlich unterlegene und ziemlich hilflose Tier ist derweil glücklich: “Es sind sehr soziale Tiere, sie haben gerne Gesellschaft. Deshalb ist Luis gerne bei den Katzen und liebt es, von ihnen getätschelt zu werden.”

Katze und Meerschweinchen beim gemeinsamen Nickerchen. (Bild: Caters)
Katze und Meerschweinchen beim gemeinsamen Nickerchen. (Bild: Caters)

Allen Katzen- oder Meerschweinchenhaltern sei an dieser Stelle trotz der Erfolgsgeschichte um Luis dazu geraten, die Tiere nicht ohne ausreichende Sicherheit zusammenzubringen. In der Regel sind Meerschweinchen für Katzen nahezu ideale Beutetiere. Und selbst wenn sie sich auf den ersten Blick verstehen, muss das nicht mehr für den zweiten, dritten oder vierten Blick gelten - ohne Luis an dieser Stelle Angst machen zu wollen.

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