Tierischer Crash: Hund fährt Auto gegen die Wand

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.

In Wisconsin krachte ein Auto in die Wand eines Museum. Die erstaunliche Erklärung des Besitzers: Sein Hund Callie hatte kurzerhand das Steuer übernommen.

Moment, wo ist nochmal der Rückwärtsgang? Hunde am Steuer sind womöglich doch nicht die beste Idee. Symbolbild: Getty)
Moment, wo ist nochmal der Rückwärtsgang? Hunde am Steuer sind womöglich doch nicht die beste Idee. Symbolbild: Getty)

Vermutlich würde jeder Polizist erstmal den Kopf schütteln, wenn der Besitzer eines Unfallfahrzeugs behauptete, der Grund sei ein tierischer Fahrer am Steuer gewesen. Das klingt eigentlich zu sehr nach der klassischen Schüler-Ausrede: Der Hund hat meine Hausaufgaben gefressen. Doch in diesem Fall aus dem US-Bundesstaat Wisconsin ließ sich die verrückte Story einwandfrei beweisen. Am Steuer des Jeeps, der in eine Hauswand krachte, hatte tatsächlich ein Hund gesessen.

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Die Betreiber des Kunstmuseum "The Pearl of Door County" hatten bei der Sturgeon Bay Police angerufen, um einen Unfall an ihrem Gebäude zu vermelden. Der Besitzer des Jeeps hatte sein Auto an der gegenüberliegenden Tankstelle geparkt und war kurz zur Bäckerei gegenüber gegangen. Als er vom Einkauf zurückkam, stand das Auto nicht mehr am selben Ort, sondern war in die Hauswand des Museum gekracht. Allem Anschein nach hatte der fünfjährige Australian Shepherd Callie die Automatikschaltung aus dem Parkmodus in "Drive" geschaltet und das Auto ins Rollen gebracht.

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Das Museum nahm den Vorfall mit Humor: "Es passiert auch nicht jeden Tag, dass ein Hund einen Jeep direkt in unseren Laden fährt," schrieben die Betreiber auf ihrer Facebook-Seite. Megan Lundahl, die Besitzerin des Museumsladens scherzte gegenüber dem Lokalsender WBAY-TV: "Ich habe auch einen Hund, Carmen, die oft mit mir im Laden ist, Ich hab ihr gesagt, dass sie ihren Freunden sagen soll, wenn sie zu Besuch kommen sollten sie lieber die Vordertür nutzen.

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Glücklicherweise bestätigte die herbeigerufene Polizei, dass es keine Verletzen bei dem Unfall gab. Für den Fahrer Callie allerdings hatte der Vorfall Konsequenzen, wie der Besitzer dem Sender sagte: "Callie und ich sind sehr glücklich, dass niemand verletzt wurde und es nur einen kleinen Schaden wegen des Vorfalls gab." Allerdings seien dem Australian Sheperd endgültig die Fahr-Privilegien entzogen worden. Ein weiterer Hunde-Crash ist also nicht zu befürchten.

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